Aufsatz 
Zu Sidonius' Carmina / von Paul Mohr
Entstehung
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Sexta.*Ludwig Römheld, von Altenstadt. Louis Arnstein, von Laubach. Otto Schäfer, von Wetterfeld. Richard Burg, von Engelthal. Georg Seitz, von Laubach. Karl Draudt, von Laubach. Emil Sellheim, von Villingen. Wilhelm Keil, von Feldkrücken. Ludwig Stotz, von Laubach. Karl Kern, von Laubach. Karl Stroh, von Giessen. Otto Kircher, von Laubach. Heinrich Stumpf, von Wetterfeld. Karl Krauss, von Laubach. Friedrich Wetz, von Münzenberg.

Wilhelm Listmann, von Nonnenroth.

VII. Verzeichniss der Abiturienten zu Ostern 1880.

Namen Heimatsort Studium Ludwig Draudt Jugenheim Theologie Albrecht Kullmann Frischborn Philologie Karl Reis Giessen Jurisprudenz Georg Schilling Darmstadt Philologie Hans Schott Erlangen Theologie Emil Simon Münster Theologie Otto Graf zu Solms Laubach Jurisprudenz Wilhelm Graf zu Solms Jannowitz Jurispruden⸗z

VIII. Chronik.

Kurz nach Beginn der Osterferien, am 25. März, starb nach langem schwerem Leiden der Gymnasiallehrer Dr. Moriz Sachse. Nur zwei Jahre lang war es ihm vergönnt, an unserer Schule zu wirken, die ihm wegen seiner Pflichttreue ein ehrendes Andenken bewahren wird. An seine Stelle trat mit Genehmigung Grossh. Ministeriums der Gymnasiallehramtskandidat Dr. Gustav Mohr, geb. am 13. Februar 1857 zu Stendal in der Altmark, der vordem eine Lehrer- stelle am Gymnasium zu Merseburg verwaltet hatte.

Durch Allerhöchste Dekrete d. d. 30. Mai wurden der unterzeichnete Director, sowie die Gymnasiallehrer Dr. Paul Mohr, Matthaei, Dr. Wetzell, Dr. Römheld, Bergheimer in ihren Stellen bestätigt.

Durch Allerhöchstes Dekret d. d. 30. Juli wurde die Wahl des provisorischen Gymnasial- lehrers Lahm zum ordentlichen Lehrer bestätigt.

Am 23. Juni, dem Geburtstage des hohen Patrons der Schule, fanden die üblichen Klassenausflüge statt.

Am Schlusse des Sommerhalbjahres schied der Gymnasiallehrer Dr. Strack von der Schule. An seine Stelle wurde mit Genehmigung Grossh. Ministeriums von dem Kuratorium als ordentlicher Lehrer berufen der seitherige Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Düsseldorf, Albert Schöttler, geb. am 2. November 1853 zu Gütersloh in der Provinz Hannover. Durch Allerhöchstes Dekret d. d. 23. Februar wurde seine Wahl genehmigt.