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Von den Schülern bezw. Schülerinnen: Flora Plaut: Hoffmann, Pflanzenkultur; Eichenberg: Quarz; Schereschewsky: Spongien und Versteinerungen; E. May: Echinus; G. Funck: Krabbe, Seeteufel; Minna Neter: drei Eier; Heppenheimer: Schädel des Hundes; M. Regensburger: drei Seesterne; Stiefel: Einige selbst gefertigte Krystallmodelle; Melitz: Hlufe des Kalbes; Henni Lorsch: Maulwurf; Maria Simon: Wallonia-Eicheln; Grödel:
Zwei Kasten mit Präparaten, die die Entwicklung von Smerinthus populi und Dyticus marginalis darstellen.
Allen Spendern sagen wir im Namen der Schule verbindlichsten Dank.— Hier sei auch der verehrlichen Verwaltung des zoologischen Gartens für die Förderung des
naturgeschichtlichen Unterrichts durch Gewährung von Freikarten an Lehrer und Lehrerinnen unserer Schule herzlich gedankt.
VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.
1) Die Creizenach-Stiftung ist eine unserer Schule angehörige, unter Aufsicht des Schulrats stehende Stiftung. Sie ist 1) eine Wittwen- und Waisenkasse für die Hinter- bliebenen ihrer Mitglieder; 2) eine Hülfskasse für die Lehrer und Lehrerinnen der Schule im Falle der Erkrankung oder bei körperlichen Leiden.
Die Creizenach-Stiftung besitzt in der von Herrn Leopold B. H. Goldschmidt in Paris zum Andenken an seinen Vater im Jahre 1873 gegründeten B. H. Goldschmidt- Stiftung(s. Programm vom Jahre 1874) und in der von den Kindern des am 30. März 1878 verstorbenen ehemaligen Lehrers unserer Schule Perez Sabel gegründeten Pere⸗z und Auguste Sabel-Stiftung(s. Programm des Jahres 1885) Annexe, welche ihre Wirksamkeit in der erwünschtesten Weise unterstützen.
Die Verwaltung besteht aus den Herren: Paul Rosenthal(Vorsitzender), Geo rg Spey er(Kassierer), Prof. Wertheim, Oberlehrer Dr. Steinhard und Dir. Dr. Baerwald.
Wir geben weiter unten ein Verzeichnis der im Laufe des Jahres für diese Stiftung eingegangenen Geschenke, Vermächtnisse und anderen Gaben; wir sprechen für alle Zuwendungen im Namen der Schule unsern heralichsten Dank aus und empfehlen die Förderung dieser wohlthätigen Stiftung allen Freunden unserer Schule angelegentlich.
2) Die Julius May'sche Stiftung. Herr Julius May, geboren den 11. November 1826 zu Rödelheim, gestorben kurz nach seinem Wegzuge aus Frankfurt a. M. am 24. Ok- tober 1890 zu Ixelles bei Brüssel, hat in seinem Testamente mit einem Kapital von Mk. 35,000 eine seinen Namen tragende Stiftung gegründet, deren Zinsen nach dem freien Ermessen des Schulrats zum Besten der Schule, zur Verbesserung und Erweiterung des Unterrichts, der Lokalitäten, Einrichtungen, Apparate etc. verwendet werden sollen.(Näheres siehe im Programm unserer Schule vom Jahre 1891 S. 26) Mit den Mitteln dieser Stiftung wurde im Beginn des Wintersemesters 1892,93 der Handfertigkeitsunterricht an unserer Schule eingeführt und wird seitdem als wahlfreier Unterricht, an dem sich jedoch fast alle Schüler der IV beteiligen, regelmässig erteilt. Von den Schülern wird nicht blos keinerlei


