Aufsatz 
Einweihung des neuen Schulgebäudes
Entstehung
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Es bestanden 11 getrennt zu unterrichtende Klassen, von denen die II, a und die II. b, sowie die III, a und die III b zu einer Turnabteilung vereinigt waren; zur kleinsten von diesen Abteilungen gehörten 25, zur gröſsten 47 Schüler.

Für den Turnunterricht waren wöchentlich insgesamt im Sommer wie im Winter 27 Stunden angesetzt. Ihn erteilten die Herren:

Michelis, Oberlehrer, in Ie, II. Ankel, Oberlehrer, in III, III,. Steiger, wissenschaftl. Hilfslehrer, in IV. Reil, ordentl. Lehrer, in Ii, II1, V, VI.

Für das Turnen im Freien wurde im Sommer der Schulhof, nach der Ubersiedlung in das neue Schulgebäude der Turnplatz der Anstalt, für das Turnen im geschlossenen Raum die am Schulhof und Turnplatz gelegene Turnhalle benutzt, die zur Anstalt gehört und uneingeschränkt von ihr benutzt werden kann.

Für die Turnspiele war während des Sommers der Donnerstag Nachmittag, soweit es anging, freigehalten; sie wurden von 5 bis 7 Uhr auf dem von der Stadt gemieteten Spielplatz(dem sogenannten Altaracker) unter der Oberaufsicht des Herrn Turninspektors Weidenbusch betrieben. Die Leitung im einzelnen hatten die Herren Oberlehrer Dr. Schönemann, Steiger und Reil übernommen.

Zur Teilnahme an den Turnspielen waren von der Gesamtzahl der Schüler(351) angemeldet 194(55,%); von den angemeldeten besuchten durchschnittlich 147(75,8%) den Spielplatz.

Die Spiele, die hauptsächlich betrieben wurden, waren: Fufsball, Faustball und Schlagball, sowie verschiedene Lauf- und Fangspiele.

In dankenswerter Weise erboten sich wiederum zwei der ersten hiesigen Ruder- gesellschaften, die Germania und der Ruderverein, Schülerabteilungen zur Pflege kunstgerechten Ruderns unter Leitung bewährter Männer zu bilden. An der Schüler- abteilung der Germania beteiligten sich 8, an der des Rudervereins 10 Schüler der oberen Klassen.

200 Schüler sind Freischwimmer= 59,% von der Gesamtzahl der Schüler; 26 erlernten das Schwimmen im Berichtsjahre.

b) Gesang.

VI. Die Elemente der Rhythmik, Dynamik und Melodik. Ein- und zweistimmige Volkslieder nach dem Chorbuch von F. W. Sering. 2 St. Caster.

V. Behandlung der wichtigsten Tonarten. Ein- und zweistimmige Lieder und Chorâle aus dem Chorbuch von Sering. 2 St. Caster.

III, u. IV. Geistliche und weltliche Lieder für gemischten Chor nach dem Chor- buch von F. W. Sering. 2 St., davon eine kombiniert mit den Tenören und Bässen aus I u. II. RKeil.

I u. II. Geistliche und weltliche Lieder für gemischten Chor nach dem Chorbuch von F. W. Sering. 2 St., davon eine kombiniert mit Sopran und Alt aus III, u. IV. Reil.