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Gesang.
I. Kurs: Friedlaender, Chorschule nach Stockhausens Methode(geb. 1:30). II.„ Mende, Liederbuch f. Studierende an österr. Mittelsch., 2. verb. u. verm. Aufl. (geb. 2·20).
Kartenwerke und Lexika.
Kozenn, Geogr. Atlas f. Mittelschulen, neu bearb. v. Haardt u. Schmidt, 39. Aufl., 84 Karten auf 56 Taf.(geh. 7.40, geb. 8·—); f. d. I.—VII. Kl. ausschließlich die 36.— 39. Aufl., in der VIII. Kl. auch die 34. u. 35. Aufl.
Putzgor, hist. Schulatlas, 22. unv. Aufl.(geb. 3·60); ausschließlich die 11.—22. Aufl.
Stowasser, lat.-deutsches Schulwörterbuch(geh. K 10·—, geb. 13—).
Benseler, griech.-deutsches Schulwörterbuch, 2 Bde, 11. vielf. verb. Aufl.(geh. M. 6·75, geb. M. 8.—).
Körperliche Ausbildung der Jugend.
1. Das Jugendspiel. 3
Der körperlichen Ausbildung der Jugend wurde im Berichtsjahre die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Der der Anstalt gehörige Spielplatz kann als eine wahrhafte Erholungsstätte betrachtet werden, die für alle Schüler von hoher Wichtigkeit ist.
Die Jugendspiele wurden regelmäßig an den Mittwoch- und Samstagnachmittagen bei recht fleitiger Beteiligung seitens der Schiler abgehalten. Trotz des regnerischen IHlerbstes und des bis über den Mai andauernden kühlen Wetters erfuhr die Gesammt- frequenz gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung.(1185 gegen 1003 i. V.).
Als fleißigste Besucher des Spielplatzes verdienen besonders genannt zu werden:
Kl. lIa: Fischera; Ib: Lampl, Schwed; II: Allerhand; IIla: Allerhand, Greger; IIIb: Schipka, Steiner; IV: Silbiger, Weigl; V: Auspitzer, Schinzl, Ticho Salomon; VI: Tirala, Steif; VII: Petriéevié.
Die spielfreudigsten Klassen waren die III a, IV, V, VI. Im übrigen bietet die bei- folgende Tabelle A eine genaue, an Ort und Stelle aufgenommene Statistik des Jugend- spieles.
2. Zum Zwecke der Ferialreisen, deren wohltätiger Einfluß auf die geistige und körperliche Entwicklung bei der Empfänglichkeit der Jugend für die Schönheiten der Natur so mächtig nachhält, wurden für Schüler der Oberstufe von der Zentralleitung deutscher Studentenherbergen in den Sudeten Legitimationen erwirkt, welche die Besitzer zur Unterkunft und Verpflegung entweder ganz ohne Entgelt oder zu stark ermäßigten P reisen, wie überhaupt zu mancherlei anderen Begünstigungen berechtigten. Hinsichtlich der Fußwanderungen sei bloß erwühnt, daß einzelne Klassen unter Führung der Klassenlehrer Ausflüge in die Umgebung Brünns unternahmen; so die VI. Klasse unter Führung des Prof. v Filek in die Polauer Berge und die III. b unter Führung der Prof. Polach und Mendl in die Slouper Höhlen.
3. Das Eislaufen entfiel im heurigen Jahre infolge der milden Witterung.
4. Baden u. Schwimmen. Die abnormen Witterungsverhältnisse des heurigen Jahres(feuchter, kühler Herbst, eisfreier Winter und bis in den Juni Regenwetter) haben auf diese Art körperlicher Ausbildung ebenfalls sehr ungünstig eingewirkt. Seitens der Kommune Brünn und des Besitzers des Charlottenbades, Herrn Karl Lange, wurden Schülern bedeutende Ermäßigungen gewährt, welche sich bezüglich der in Brünn verbleibenden Schüler auch über die Ferien erstrecken. Aus der Schülerlade wurde ein Betrag von 60 Kronen zum Ankaufe von Winterbadekarten verwendet.
Bezüglich der Frequenz sei auf die Tabelle B S. 43, welche die Statistik über die Pflege der körperlichen Ausbildung der Jugend enthält, hingewiesen.


