Aufsatz 
Bericht über die Schillerfeier des Gymnasiums zu Neuss
Entstehung
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gehörige 126, auswärtige 149. Von den auswärtigen Schülern waren 47 Alumnen des erzbiſchöflichen Seminarium puerorum. Im Laufe dieſes Jahres ſind 40 Schüler abgegangen, und es beläuft ſich die Frequenz am Ende auf 235. Auf die einzelnen Klaſſen vertheilen ſich dieſe Frequenzſummen folgendermaßen:

Frequenz Von der Geſammtſumme waren im 4 a. b. a. b. c. 1. Trimeſter. überhaupt. ſam Schluſſe. Einheimiſche Auswärtige. katholiſch. evangeliſch. jüdiſch.

Ober⸗Prima..... 12 12 11 3 9 12 Unter⸗Prima..... 23 23 21 7 16 22 1 Ober⸗Sekunda..... 32 33 28 12 21 32 4 Unter⸗Sekunda.... 40 40 30 7 33 40 Tertia....... 32 35 32 9 26 32 2 1 Quarta....... 33 35 29 17 18 32 3 Quinta....... 51 52 49 35 17 50 1 1 Sexta....... 33 34 27 28 6 25 6 3 Obere Realklaſſe(III).. 5 5 4 5 3 1 1 Untere Realklaſſe(IV).. 6 6 4 3 3 6 Summa.. 267 275 235 126 149 254 15 6

Abiturienten. Mit dem Schluſſe des Schuljahres werden die nachbenannten 11 Oberprimaner, denen in der am 24. und 25. Juli unter Vorſitz des Provinzial⸗Schul⸗Rathes Herrn Dr. Lucas gehaltenen Prüfung das Zeug⸗

niß der Reife zuerkannt worden iſt, entlaſſen werden.

Namen. Geburtsort. Alter. Berußsfach.

1. Sigismund Bündgens Eſchweiler, Landkreis Aachen 20 Jahre, geb. den 24. Juli 1840 Theologie. 2. Feſeph Butzon 8 Neuß. 20 30. Oktober 1839 CTheologie. 3. Albert Paffen Neuß 19 125. April 1841 Baufach.

4. Peter Julius Remmers Coblenz 21 29. April 1839 Baufach.

5. Jakob Scheuffgen Soller, Kreis Düren 17 28. November 1842 Theologie. 6. Arthur Schri Crefeld 19 22. Auguſt 1841 Medizin.

7. Joſeph Schüller Neuß 19 26. Mai 1841 Theologie. 8. Wilhelm Urfey Waldorf, Kreis Bonn 21 8. Februar 1839 CTheologie. 9. Peter Auguſt Wartmann M⸗Gladbach 21 30. Dezember 1838 Theologie. 10. Oskar von Werder Cöln 19 3. September 1841 Theologie. 11. Heinrich Weſſig Jüchen, Kreis Grevenbroich(19 24. September 1840 Theologie.

Alle 11 ſind katholiſcher Confeſſion. Vier derſelben(Bündgens, Scheuffgen, Wartmann und von Werder) ſind Alumnen des erzbiſchöflichen Seminarium puerorum. Dem erſtgenannten wurde die mündliche Prüfung erlaſſen.

Für die ſchriftliche Prüfung waren folgende Aufgaben geſtellt: das Ch i dangions Aufſaß: Kurze Angabe der Kennzeichen einer göttlichen Offenbarung und Anwendung derſelben auf

a riſtenthum.

2. Deutſcher Aufſatz: Das Glück iſt für Manchen eine größere Klippe als das Unglück.

3. Lateiniſcher Aufſatz: Honos alit artes, iacentque ea semper, quae apud quosque improbantur.(Cic. Tuscul. I. 2.)

4. Für das lateiniſche Extemporale ein deutſches Diktat, nach Eichſtädt ed. Weiſſenborn, p. 512.

5. Für das Feieheche Scriptum ein deutſches Diktat, zuſammengeſtellt aus Herodot. 7, 5 8.

6. Franzöſiſche Arbeit: Ueberſetzung eines Stückes von A. W. v. Schlegel(Das Todtengericht.)

7. Mathematiſche Arbeit: a) Wie viel Jahre hindurch kann Jemand eine Jahrrente von 1001,5 Thaler ge⸗ nießen, wenn er baar 10,000 Thaler zahlt und die Zinſen zu 4% gerechnet werden? b) Gegeben iſt die Summe aus der Diagonale und Seite eines Quadrats; einen analytiſchen Ausdruck für die Seite zu finden und denſelben zu con⸗ ſtruiren. c) Gegeben ſind von einem Dreiecke zwei Winkel und der Radius des eingeſchriebenen Kreiſes; das Dreieck zu conſtruiren und die fehlenden Stücke zu berechnen, wenn der Radius R= 10⸗ der eine Winkel«= 450 12˙ 10 und der andere= 680 20 25 iſt. d) Der Inhalt eines normalen Cylinders ſei gegeben; der Radius des Grund⸗ aiſes werhalt ſich zur Höhe wie m:n; zu beſtimmen den Radius der Grundebene, die Höhe, den Mantel und die Ober⸗

äche des Cylinders.

8. Hebräiſche Arbeit: Ueberſetzung und Analyſe von Gen. 37, 5 11.