Aufsatz 
Observations sur les enfants d'Édouard de Delavigne et sur les rapports de cette tragédie au Richard III de Shakspeare / von dem Gymnasiallehrer Dr. Müller
Entstehung
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4. Geschichte. Biographische Erzählungen nach dem Handbuche von Sehwartz. 2 St. Hahn.

5. Geographié nach Roon's erster Lehrstufe Abschnitt 1. 5. 4. 5. 2 St. Th. Gies-

6. Arithmelik. Die vier Grundrechnungsarten mit ganzen unbenannten Zahlen. 2 St. Dr. Deahna und Schmitt.

7. Naturkunde. Die einheimischen Sängethiere und Vögel. 1 St. Dr. Deahna und Hahn.

Während des Wintersemesters wurde eine Anzahl katholischer Schüler aus der Sexta, Quinta und Quarta von dem b. L. Hahn in 2 5 besondern Stunden in der Glaubenslebre unterrichtet und zum ersten Empfange des heil. Abendmahls vorbereitet.

2. Fertigkeiten.

I. Gesang. a) Sexta. Elemente der Musik überhanpt und die des Gesanges insbesondere; Einübung leichter Lieder. 1 St. b) Ouinta. Einübung ein- und zweistimmiger Lieder. 1 St. c) Ouarta. Zwei- und vierstimmige Lieder. 1 St. d) Classis selecta(die geübtern Schüler sümmtlicher Rlassen begreifend). Einübung von Chören, Cantaten u. s. f. 1 St. Die Rirchen- gesänge wurden in der IIora eingeübt. Gesanglehrer Henkel.

2. Calligraphie. a) Sexta. Einübung der deutschen und lateinischen Currentschrift. 4 St. b) Ouinta. Fortgesetzte Ausbildung deutscher und lateinischer Schrift; griechische Schrift. 2 St. c) Ouarta. Fortgesetzte Uebungen in der deutschen, lateinischen(englischen) und griechischen Schrift; Anleitung zur Bildung der Ranzlei- und Frakturschrift. 2 St. Sehreiblehrer Jefsler.

5. Zeichnen. a) Sexta. Nachbilden einfacher Zusammenstellungen gerad- und krummliniger Rörper nach Schmidt's Methode. 2 St. b) Quinta. Uehungen in perspectivischer Darstellung gerad- und krummliniger Naturkörper. 2 St. e) Ouarta. Perspectivische Darstellung krummliniger Rörper in schwierigeren Zusammenstellungen mit Angabe von Licht und Schatten; Uebungen im Aufnehmen von Gegenständen aus dem Leben. 1 St. d) Classie selecta(die geübtern Schüler der drei obern Classen begreifend). Nachbilden von Vorlegeblättern landschaftlicher und architektonischer Art in Crayon- und Tuschmanier; Zeichnen einzelner Theile des menschlichen Rörpers. 2 St. Zeichnen- lehrer Lange.

4. Gamnastische Uebungen im Sommer. Die Schüler waren in drei Abtheilungen gesondert,

von denen jede zwei Stunden wöchentlich geüht wurden. 6 St. Zeichnenlehrer Lan ge.

II. Chronik des Gymnasiums.

Durch höchste Reskripte vom 24. Mai erbielt der Gymnasiallehrer Schwartz eine Gehalts- zulage und wurden die Hälſslehrer Theodor Gies und Dr. Wilhelm Gies zu ordentlichen Lehrern mit einem Gehalte von 3500 Thlrn. gnädigst bestellt.

Da der Geburtstag Seiner Hoheit des Rurprinzen und Mitregenten auf einen Sonntag ſiel, so wurde, um jede Störung des evangelischen Gottesdienstes, welcher in dem mittlern Flügel des Gymnasialgebäudes gehalten wird, zu vermeiden, dieses hohe Fest bereits den 19. August geſeiert. Der GL. Schwartz hielt die Festrede, in welcher er zeigte, wie von den Gymnasien Vaterlands- liebe geweckt und für vaterländische Gesinnung und Bildung gewirkt werden köune.

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