3) Trauermarseh und Chor aus dem Oratorium:„Das Ende des Gerechten,“ von Sehieht, für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Text
nach Rochlitz.
Die wir in's stille dunkle Grab Gesenkt mit feuchtem Blick hinab, Ileiland, Heiland, fübr' sie zum Lichte! Der Erde Gläck ist leer und todt; Und was dem Geist der IIimmel bot, Macht es zu Nichte.
So ruhet sanft; in Grabesruh'
Schliesst sich der Welt das Auge zu Und schau't den Himmel offen.. Der Erde Glack ist leer und todt; Doch was dem Geist der Himmel hot, Lässt Freud' und Fried' uns hoffen.
9) Declamation. Lateinisches Trauergedicht, verfasst und gesprochen vom Primaner Stahl.
10) Gesang. Beruhigung, von Dorn, für vier Männerstimmen, Text von Stolberg.
Des Lébens Tag ist schwer und schwül, Des Todes Odem leicht und kühl; Er wehet freundlich uns hinab, Wie welles Laub in's stille Grab.
Es scheint der Mond, es füllt der Thau
Aufs Grab, wie auf die Blumenau;. Auch fällt der Freunde Thrän' hinein,
Erhell't von sanfter Hoffuung Sehein.
Uns sammelt Alle, Klein' und Gross— Die Mutter Erd' in ihren Schoos. W 0 säh'n wir ihr in's Angesicht, Wir zagten vor dem Tode nichtl 3 8.*


