— 29— 2. Französische Sprache.
VII. Cl. Aussprache, Declination, Vocabeln gelernt; sodann die regel- Im Sommer mässigen Conjugationen, und aus Hänle's Lescbuch bis zu 120
Weheee schriftlich übersetzt und Vocabeln und Gespräche gelernt. m. Wöch. 2 St. Barbieux, ausserordentl. Professor.
VI. Cl. Aus Ahn's praktischem Lehrgang I. wurden sämmtliche Ueber- Wöch. 5 St-setzungsstücke geschrieben, die Histörchen gelernt. Bei jeder Stunde Memorirübungen, Sätze, Sprechühungen. Derselbe.
V. Cl. Von Ahn's praktischem Lehrgang II. sämmtliche Uebungen Wöch. 2 St. geschrieben. Jede Stunde Memorir- und Sprechübungen. Eigene Briefchen. Derselbe.
IV. Cl. Aus Florian's Numa Pompilius 3 Bücher gelesen. Gramma- Wöch. 5 St. tische Uebungen nach Knebel. Jede Woche eine Sprechstunde, wobei zuletzt dramatische Stückchen von NModier aufgeführt
wurden. 3 Derselbe. III. Cl. Aus Ch. XII wurde im Sommer noch ein Buch, sodann aus Wöch. 35 St. Valentin, Abrégé de P'Hist. des Croisades 5 Rapitel gelesen; Exercitien nach Knebel, eine Sprechstunde. Derselbe. II. Cl. Aus Lamartine’'s Voyage en Orient im Auszuge ausgewählte
Wöch. 5 St. Stücke gelesen; Exercitien nach Meissner's Materialien für mittlere Classen. Dietiren und Memoriren eine Stunde, Ge- schichte der Accente und Prosodie. Eigentliche Sprechstunden waren bei fünſzꝛig Schülern nicht wohl möglich. Derselbe.
1. Cl. Im Sommer etwas aus Segur Hist. de la grande Armée; Wöch. 5 St. sodann die meisten lyrischen Stücke von Delavigne, Lamartine und V. IIugo, nach der Bielefelder Ausgabe. Exercitien aus Schiller's Neffe als Onkel und Parasit. Literärgeschichte der Franzosen nach eigenen französ. Dictaten bis zu Ludwig XV.
Derselbe.


