Aufsatz 
Welchen Wert haben Schiller's Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen für die Pädagogik?
Entstehung
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13 Abſchnitte aus' Koppe's Planimetrie, ſowie eines Teils der Trigonometrie. Die ſchriftlichen Arbeiten wurden meiſt der Geometrie entnommen. Weſtphal. Phyſik: im Winter 2 St. Galvanismus und Wärmelehre nach Koppe. Weſtphal. Singen: ſ. I. Real-Secunda.

Franzöſiſch: 2 St. Lektüre: Mademoiselle de la Seigliéère von Sandeau; Nouvelles genévoises von Töpffer; Le verre d'eau von Scribe und l'avare von Moliére, Act I und II. Formenlehre und Syntax und Sprachübnngen im Anſchluß an die Lektüre. Im Sommer Hartenſtein, im Winter Arnim.

Engliſch: 2 St. Lektüre: Ausgewählte Stücke aus Lüdeking's Leſebuch II. Grammatik nach Kade, Anleitung zur Erlernung der engl. Sprache: Zeitwort, Zahlwort, Adverb, Präpoſition, Conjunction; Geſchlecht der Hauptwörter, Gebrauch des Artikels. Schriftliche Uebungen in der Klaſſe. Im Sommer Weſtphal, im Winter Arnim.

Chemie: 2 St. Anorganiſche Chemie nach Waeber's Lehrbuch§ 165. Weſtphal.

Tertia. Ordinarius: Gymnaſiallehrer Dr. Schuchardt.

Deutſch: 2 St. Lektüre: nach Hopf und Paulſiek. Goethe's Reinecke Fuchs. Ungefähr alle 3 Wochen ein Aufſatz; Benutzung der Aufſätze zur Uebung im freien Vortrag; Deklamation von Gedichten; Das Wichtigſte aus der Grammatik; Orthographie nach Duden. Im Sommer Schmerbitz, im Winter Schuchardt.

Lateiniſch: 10 St. Lektüre: Caesar, de bello gallicoIV. Grammatik: Tempus⸗ und Modus⸗ lehre, Infinitiv, Participium, Gerundium und Supinum. Repetition und Erweiterung eines Teiles der Caſuslehre, ſowie der Raum- und Zeitbeſtimmungen nach Seyffert, Latein. Grammatik. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Schuchardt. Ovid, Metam I, 748 bis zu Ende II, 1324; V, 346 461; III, 1 130. Memoriren der Vokabeln und einzelner Abſchnitte des Geleſenen. Schults.

Griechiſch: IIIa 7 St. Xenoph. Anab. 1, II, III, das letzte Buch zum Teil extemporirt. Die un⸗ regelmäßigen Verba und Verba 11, Repetitionen der regelmäßigen Formenlehre, Präpoſitionen und einzelne ſyntaktiſche Regeln. Alle 14 Tage mindeſtens eine ſchriftliche Arbeit. Im Sommer 7, im Winter 5 St. Meier. Homer: im Winter 2 St. Homer Odyss. X. 400 Verſe. Göll. IIlb 7 St. Grammatik nach Kühner mit Einſchluß der wichtigſten Verba auf un, nebſt Uebungen im mündl. und ſchriftl. Ueberſetzen in das Deutſche, bez in das Griechiſche. Von Weihnachten an Xenoph. Anab., auserwählte Abſchnitte aus dem III. Buch geleſen und erklärt. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Rüdiger.

Franzöſiſch: 3 St. Lektüre: Ausgewählte Stücke aus Plötz' Chreſtomathie. Methodiſche Stufenfolge aus Plötz' Formenlehre und Syntax Lection 148. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. Er⸗ zählen ſelbſtgewählter Anekdoten und überſetzter Stücke. Hartenſtein.

Religion: 2 St. Katechismus: Sämmtl. Hauptſt. mit ſpez. Erklärung des 4. und 5. Bibelkunde⸗Penſum von Kirchenliedern und Pſalmen. Repetition der gelernten Sprüche. Alberti.

Geſchichte und Geographie: 3 St. Im Sommer: Geographie von Afrika und Aſien, Repetition der Geographie der übrigen Erdteile. Schmerbitz. Im Winter: Deutſche Geſchichte vom Unter⸗ gang des weſtrömiſchen Reiches bis zur Reformation. Repetition der Geographie von Deutſch⸗ land. Schuchardt.