Aufsatz 
Ueber Hydrodiffusion / Joseph May
Entstehung
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Hülfslehrer Lic. theol. Albert Krebs) die erledigte 4. ordentliche Lehrerstelle vom 1. Januar d. Js. an verliehen. Das Lehrerollegium besteht demnach am Schlusse des gegenwärtigen Schuljahres aus: 1) Director, E. Fürstenau. 2) 1. Oberlehrer, Professor J. Bellinger. 3) 2.. W. Unverzagt.

4) 3.. F. Schmidt.

5) 1. ordentlicher Lehrer, F. Henrich. 6) 2.](vacat).

7) 3 J. Maxy.

8) 4 Lic. A. Krebs.

9) Caplan J. G. Hilpisch, katholischer Religionslehrer. 10) Wissenschaftlicher Hülfslehrer August Schmidt.

11)» G. Wendt. 12). 5 Dr. Ferd. Schmidt. 13) 2 J. Esau.

14) Probecandidat Dr. Schmidtborn.

15) Zeichenlehrer A. de Laspée vom humanistischen G ymnasium. 16) Gesanglehrer, Elementarlehrer A. Schmitt, desgleichen.

17) Turnlehrer, H. Weber, von der Stadtschule.

Unterricht.

Das Ordinariat, den deutschen und lateinischen Unterricht in der neugebildeten Unter- tertia übernahm Lic. Krebs, ausserdem den deutschen, geschichtlichen und geographischen Unterricht in der Quarta; das Ordinariat dieser Classe zugleich mit dem lateinischen und französischen Unterricht, sowie ferner das Pranzösische in der Untertertia, das Deutsche in

*) Ueber seinen Lebens- uud Bildungsgang berichtet derselbe wie folgt:

Albert Krebs wurde am 29. October 1847 zu Weilburg geboren und besuchte von Ostern 1857 bis 1866 das Gymnasium seiner Vaterstadt. Nach bestandener Maturitätsprüfung machte er seine Universitäts- studien von Ostern 1866 bis 1869 in Leipzig, Halle und Marburg, worauf er im Dezember 1869 auf letzterer Universität das theologische Facultätsexamen bestand und im Mai 1871 auf Grund einer Dissertationde unionis mysticae, quam vocant, doctrinae lutheranae origine et progressu saeculo XVII und eines mit ihm abgehaltenen Examens zum Licentiaten der Theologie promovirt wurde. Vom Juli desselben Jahres an bis Ostern 1874 war ihm die Versehung einer Hülfslehrerstelle an dem Gymnasium und die Ertheilung des evangelischen Religionsunterrichts an dem Realgymnasium zu Wiesbaden übertragen. Im December 1871 bestand er vor dem hiesigen Königlichen Consistorium das examen pro ministerio und im November 1873 vor der wissenschaftlichen Prüfungscommission in Bonn das examen pro facultate docendi. Ostern 1874 endlich wurde er mit der Versehung einer Hülfslehrerstelle an dem hiesigen Realgymnasium beauftragt, an welchem er im Wintersemester dieses Schuljahres zum ordentlichen Lehrer ernannt wurde.

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