Aufsatz 
Cruces Philologicae. Beiträge zur Erläuterung der Schulautoren / von Theodor Maurer
Entstehung
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IX.

Mag sich hier noch eine andere Stelle aus Plato's Symposion anschliessen, für die wir uns schmeicheln die noch vermisste Heilung gefunden zu haben. Pag. 118, C, gibt die Her- mann'sche Ausgabe: vdo ²) adigeia guer yfyvεονοα, εdνuυm νᷣ ετνmοσμν EFου Ʒaoichra 409705 rαμαα mτε ατσνꝙαα πτνοεσεεμινm 2 TTœær! Soy Lrsol] 10 Srοr æcœν τεμο⁷ Tovsos acel νντνκας xul reresvr-xõrs xdαœiεz τνοσν Ʒεous& 9*) Toοteεᷣxx μœηνενm*ſ&iiαeάναισπναεν[cods Eocwrae]*αB lœrosuεν. 1. 1.

Dazu bemerkt die Praefatio: ον in omnibus fere libris servatum cancellis includere quam Stobaei fide cum B 8 T prorsus eiicere malui, quia aliud subter eo latere potłest, quamguam Wineckelmanni(praef. Phileb. pag. XID coni. soansush parum placet; aadem autem suspicionis nola mox verbis ous EFoowras addita importunum hoc structurae impedimentum ez glossemale ad a adscripto ortum mihi videri significavi. Sehen wir zu! Von der σeςφεια ist die Rede. Gegen wen gerichtet lässt sich dieselbe denken? Sei die Verderbniss unseres Textes so gross sie wolle, ausser Prage bleibt, dass von einer möglichen αςκεα die Rede ist gegen Eltern und gegen Götter. Was uns befremdlich erscheint, ist, dass Plato sich hinsichtlich der ersteren, der Impietät gegen die Eltern, zu einer Gliederung derselben soll gemüssigt gesehen haben in eine αασιέεοεειαά gegen die Eltern während deren Lebzeiten und eine solche nach ihrem Tode. Wir denken, wer einmal für die Heiligkeit des Bandes, das Kind und Eltern bindet, abgestumpft ist, für dessen Pietät trägt es wenig aus, ob seine Eltern noch leben oder bereits gestorben sind. Wenn uns so mit dieser divisio der Eltern in lebende und todte ein superfluum zu schaden scheint, so lässt uns umgekehrt der Begriff der aαeεεα im Allgemeinen bis jetzt einen wesentlichen Bezug vermissen, eben den auf die Verstorbenen überhaupt; ist doch sonst das de mortuis nil nisi bene vielleicht die berufenste Mahnung der Pietät. Würde sich nicht der Begriff der σνρρραα in ordnungsgemässer Klimax erschöpfen als 42⁵geua al εον οvsæ ad vereleurixöras ad eous? Nun, Hermann glaubte das reol vor 1 x Srεοꝓν trotz seiner Sinnlosigkeit, der auffälligen Beglaubigung wegen, als ein memento der Corruptel im Text festhalten zu sollen; umgekehrt nahm er 1w(oozas als ein die Construction schädigendes Glossem zu à in Verdacht. Ob nicht Licht in die Sache kommt mit folgender einfachen Annahme? Das reol vor eobuc stand ursprünglich hinter demselben und hing von ihm das d ab: Damit fällt Hermann's Bedenken gegen zods Eowras. Das aus Versehen ausgefallene rreod war am Rande nachgetragen und fand dann einmal ganz unsinnig Stellung vor 10 Sr*o, und, was schlimmer, durch einen Anderen vor souc. Damit war nunmehr die ursprüng- liche Dreigliederung der σερειια, die wir oben forderten: in au πνον οεαςι zεαᷣνεᷣεᷣs,otas xaν dsouc gestört und durch die beiden weor vor yovsag und dsouc die Vermuthung einer beab- sichtigten Zweigliederung geweckt: der gelehrte Schlimmbesserer kam und conjicirte schlau als Gegensatz vor wœl* usussuexõras unserxαœ⁷ Sdraæ. Herunter mit dem aufgesetzten Lappen! Wir lesen: οσα vae aAσερρεμνα&ναεν Tiysuan, νυη Ʒνι εm ε&σ⁴ν Eoon, Xaoiciras tand? 111σ òs aνπτοσν*α* τονεσρειυνν πσηνπταν εωνυν αdd υ Srsoo» l 11ο Yoysac xal weεreεννrα eoν. 7180¹& Ʒϑ ποιπιτιαυαηαιεοm μαœσeμνυνn Sνσκοιππνπν oουςσ FEowras œu lœνοενένν α. ¹. J.

X. Gelte zum Schlusse unsere Untersuchung dem richtigeren Verständniss einer allbekannten

Stelle unseres Schiller. Wohl solldie Einfalt des kindlichen Gemüthes dem Verstand der Verständigenüber

sein, und auch wir halten es mit der ersteren, und doch gibt es einen Fall, wo auch die Ver-