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Bleiben wir innerhalb unserer Competenz, wenn wir bezüglich des in seinem Begriffe noch immer nicht festgestellten Wortes 4.α☛ια v. 116, womit als einziges Merkmal das Eiland zunächst eingeführt wird, darin eine ankündigende Zusammenfassung der umn Folgenden ausgeführten klima- tischen Vorzüge desselben vermuthen, als eine Ergänzung der eben dahin zweckenden Empfehlung durch seine Lage obre Geνανκνν vνεπ αemριι˙ Wir denken an einen möglichen etymologischen Zu- sammenhang mit dem Stamme lax in 1ay xνα, wonach sich etwa die Bedeutung gewinnen liesse von„glücklich, bequem, gefällig“(vergl.„zufällig“). Xenoph. Anab. 6, 4, 26 liest Krüger nach„den besten Handschriften“ statt zĩ⁴ꝶσ dανε ννe: Aœxenr; warum also nicht Aν= 1ν–ε Frage man sich, ob unsere Deutung des Wortes sich für die einzige Parallelstelle Od. 509 ꝙ* dxνs/ õχ dxelaM œl didoeu Ieoαs—ooveins in euphemistischem Sinne(vergl. Aãνεαια: die Gefällige?) nicht mindestens ebenso sehr empfiehlt als die Ameis'sche:„Adxeiæ rauch, struppig, verwildert, unangebaut“, die wir für unsere Stelle als geradezu sinnwidrig abweisen müssen. ²)
2) In Uebereinstimmung mag bemerkt sein, dass wir im Gegensatz zu Ameis den gleichen Euphemismus in dem gewöhnlichen Epitheton der Persephone: eα⁵ vermuthen, ein gewolltes Verhüllen des Begriffes al s durch eine Anspielung an énaeröõc. Das oropsòœu Oöc, worauf sich Ameis zu 491 beruft, widerstreitet so wenig, dass eben„die Dienerinnen“ herhalten müssen, das Odium an Stelle der Herrin zu tragen.
VII.
Wir brauchen nicht des Näheren zu erinnern, in welch kecker Weise Plato in seinem Sym- posion den aristophanischen Humor sich an dem Problem der Liebe versuchen lässt. In jener Rede des Dichters wartet eine alte cruæ der Philologen noch immer der glücklichen Hebung. Zu pag. 190 D. hat die Einzelausgabe des Symposion von F. A. Wolf die Anmerkung:„Gomνποε of ra dd a⁸uνονεe καmmπμυιοωνσρη αmeιι᷑χγᷣνενιν υοmσες o d dd aν Slε“ ist die Lesart aller(Handschriften und) Herausgeber, und soviel man urtheilen kann, auch der lateinischen Uebersetzer. Aber ohne viel Scharfsinn fällt man auf den Verdacht einer Korruption, schon wegen des wiederholten dοmQOQάαασ 02r ra: und nach dοιεμν sieht man sich noch nach einem Verbum um“. Weiter theilt Wolf mit, es habe Sydenham und mit ihm Bast den auch nach Wolf's Meinung„nach der gewöhn- lichen Lesart sehr nachhinkenden“ Satz oοmσeπη ot rd dl als νε» für ein Glossem gehalten. Er selbst folgt der auch von Valckenaer und Toup gebilligten Emendation Ruhnkens und liest, wie auch die Ausgabe von K. F. Hermann aufgenommen, statt des ersten ο: α, zu dessen Rechtfertigung er sagt:„denn dass die Griechen diese Frucht(lat. sorbum, bei uns die Arlesbeere) zerschnitten, eingemacht und zum Nachtisch verspeist haben, bezeugen die griechischen Aerzte. Von den Römern s. Calto 7. Varro de R. R. I, 59. Von Eiern hingegen ist es noch sehr ungewiss, ob man sie eingemacht hat.“ Endlich setzt er mit Toup nach zai οιεανν das Particip dυαααοσνννςs, wie wir erfahren aus einer Stelle Plutarch's(Erot. T. II. pag. 770 B), die offenbar eine An- spielung auf die unserige enthalte.— Die so nach seinem Urtheil verständliche Lesart hat er in den Text aufgenommen, mit dem Bemerk:„Sollten wir auch noch nicht die ächten Worte haben, so ist doch eine verständliche Lesart immer besser, als eine, der man die Verfâlschung gleich ersten Anblicks anschen kann.“ Er fügt noch zu ihrer Empfehlung bei:„Die Vergleichung soll die Leichtigkeit ausdrücken, mit der Jupiter seine Operation verrichtet. Und was war da natür- licher, als ihn mit den Köchen zu vergleichen, die ihre Arlesbeeren oder die Eier, die sie auf die Tafel liefern, ohne alle Mühe auseinanderschneiden?“— Wir können aus mehr als einem Grunde nicht zustimmen. Zunächst steht wohl richtig, dass es eine Veranschaulichung der Leichtigkeit gilt, womit Jupiter seine Gewaltsoperation verrichtet. Aber eben diese Leichtigkeit, noch viel mehr


