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Eintritt in die höhere Gewerbschule genannter Stadt vorzu- bereiten. Schüler der höheren Gewerbschule blieb er von Michaelis 1854 bis dahin 1856, arbeitete von da an ein Jahr praktisch in dem von ihm gewählten Beruf und begab sich Michaelis 1857 auf die polytechnische Schule zu Karlsruhe. welche er bis Michaelis 1859 besuchte. Da er aber in dieser Zeit dem Plane, sich für den praktischen Maschinenbau aus— zubilden, entsagt hatte, bezog er die Universität Marhurg, bestand Ostern 1860 die Maturitätsprüfung am Gymnasium daselbst und studierte alsdann(chenfalls in Marburg) Mathe— matik und Naturwissenschaften bis Johannis 1864. wo er nach bestandener theoretischer Prüfung dem Marburger Gymnasinm zur Erstehung des Probejahres zugewiesen w urde. Nach Vollen-— dung seines Vorbereitungsdienstes erhielt er weitere Beschäf- tigung an dem gedachten Gymnasium. Im September 1864 erwarb er sich auf Grund einer Disvertation, betitelt:„über das Verhalten zweier Salze in Lösungen“ die Würde eines Doctors der Philosophie, unterzog sich dann kurz vor Ostern 1864 der praktischen Prüfung und wurde demnächst durch AXllerhöchstes Rescript vom 15 April v. J. zum Hulfslehrer am Gymnasium zu Cassel huldreichst ernannt 1 1 Bernhard Schmidt, zeboren zu Hersfeld den 26. December 1841, besuchte das dortige Gymnasium von Ostern 1851 bis zum Ilerbst 1859 und studierte vom IIerbst 1859 an zu Marburg Philologie. Nachdem er im Nugust 1863 die den Bewerbern um ein ordentliches Lehramt an Gelchrtenschulen vorgeschrie- bene theoretische Prüfung bestanden hatte, wurde er durch Allerhöchste Eutschlieszung, mitgetheilt durch Beschlusz Kur- fürstlichen Ministeriums des Innern vom 31. October 1863, als Practicant bei dem Gymnasium zu Iersfeld behufs Er- stehung des Probejahrs zugelassen. Nach Ablauf des Probe- jahrs wurde er mit Aushülfe im Unterricht am genannten Gymnasium beauftragt. Im März 1865 bestand er die für Bewerber um ein Gymnasiallehramt vorgeschriebene praktische Prüfung. Durch Beschlusz Kurfürstlichen Ministeriums des Innern vom 20. April 1865 wurde er mit Versehung einer Lehrerstelle an dem hiesigen Gymnasium heauftragt, hiernächst


