Aufsatz 
Die Anwendung der Photographie in der Astronomie
Entstehung
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II. Aus den Erlassen und Verfügungen.

1. Berlin, den 15. März 1905. Erlaß betr. Besichtigung der Anstalten durch die Kreisärzte.

2. Cassel, den 3. Mai 1905. Im Auftrage des fierrn Ministers der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten werden der Anstalt 5 verschiedene Schillerbücher als Prämien für Schüler der oberen Klassen übersandt.

3. Cassel, den 3. Mai 1905. Im Auftrage des fHerrn Ministers werden der Anstalt 29 Exemplare der SchriftWarum feiern wir Schillers Geburtstag? zur Verteilung an Schüler der unteren und mittleren Klassen übersandt.

4. Cassel, den 8. Juni 1905. Seine Majestät der Kaiser und König haben mittels Allerhöchster Ordre vom 10. Mai 1905 dem Direktor und dem Prof. Sauerborn den Rang der Räte vierter Klasse zu verleihen geruht.

5. Berlin, den 11. Juli 1905. Die Sedanfeier soll unter Ausfall des Unterrichtes beibehalten werden.

6. Cassel, den 10. Januar 1906. Herr Pfarrer Wüst wird mit der Erteilung des evangelischen Religionsunterrichtes beauftragt.

7. Cassel, den 24. Januar 1906. Der Anstalt wird je ein Exemplar vonWislicenus, Deutschlands Seemacht,Nauticus 1905 undSeestern 1906 als Geschenk Seiner Najestät des Kaisers und Königs an besonders gute Schüler der oberen Klassen eingesandt.

III. Zur Geschichte der Anstalt.

1. Anfang. Am 1. Mai begann das Schuljahr mit feierlichem Gottesdienst und der Versammlung von Lehrern und Schülern in der Aula. Am Tage vorher hatte bereits die Auf- nahmeprüfung der neu angemeldeten Schüler stattgefunden. An dem für die 3 unteren Klassen bestehenden gymnasialen Parallelunterricht nahmen im Berichtsjahre 20 Schüler teil, nämlich 3 Quartaner, 12 Quintaner und 5 Sextaner.

2. Lehrerkollegium. Der unerbittliche Tod hat einen treuen Mitarbeiter von unserer Seite gerissen. Am 3. Juli starb der Flementar- und technische Lehrer Hierr Roth, nachdem er schon längere Zeit gekränkelt hatte und seit Beginn des Schuljahres beurlaubt gewesen war. Der Verstorbene war das älteste der ständigen Mitglieder des Lehrerkollegiums und hatte der Anstalt seit 1871 in treuester Pflichterfüllung seine Kräfte geliehen. Das Lehrerkollegium beklagt seinen Verlust um so mehr, als er sich durch freundliches, anspruchsloses, stets hilfsbereites Wesen und durch die Lauterkeit seiner Gesinnung auszeichnete. Die gesamte Schule gab ihm das letzte Geleite, und ihrer Dankbarkeit verlien am Grabe der Direktor durch einen Nachruf den gebührenden Ausdruck. Er ruhe in Frieden! Die Vertretung des Dahin- geschiedenen legte dem Lehrerkollegium eine schwere Last auf. Die fierren Lehrer Müller und Ortseifer von der hiesigen Volksschule hatten die Güte, 12 Wochenstunden zu übernehmen, der Rest von 15 Wochenstunden wurde auf die Mitglieder des Lehrerkollegiums verteilt.(Die Kassenführung übernahm der Unterzeichnete). Zu diesen Überstunden kamen noch weitere 7, von denen 6 durch Aufhebung bisheriger Kombinationen entstanden sind. Da es nicht