4 Geschichte und Geographie. Griechische und römische Geschichte, nach Welter.— Uebersicht über die alte Geographie. 3 St. Schall und Drescher. Mathematik. Bürgerliches Rechnen. Die vier Grundrechnungsarten mit Buchstabengrössen nach Bardey’s Aufgabensammlung. In beiden Cötus je 3 St. Weihrich. Naturgeschichte. Allgemeines über die wirbellosen Thiere, insbesondere über die Insecten. Be- schreibung bei uns wild wachsender Pflanzen mit Berücksichtigung der Systeme. 1 St. Weihrich.
Tertia- (Zwei Parallel-Cötus). Klassenführer: Schlenger und Dr. Diehl.
Religionslehre. a) Katholische: Lehre von den Geboten, der Sünde, den Tugenden, der Gnade, den h. Sacramenten und dem Gebete; das Wichtigste aus der Liturgik. 2 St. Kempf.— b) Evangelische: Glaubens- und Sittenlehre nach dem Katechismus; Kirchengeschichte von Constantin dem Grossen bis zum Augsburger Religionsfrieden, nach Bischof. Im Sommersemester wurde(mit den Untersecundanern) ein Theil der Apostel- geschichte in der Ursprache gelesen und dabei die Glaubenslehre berücksichtigt. 2 St. Büttel.— c) Israeli- tische: Biblische Geschichte bis zum Exil; Bestimmung und Pflichten des Menschen. Im Hebräischen das regelmässige Zeitwort. 2 St. Fürst.
Deutsch. Lehre von den Tropen. Apleitung zum Disponieren. Erklärung von Gedichten und prosaischen Lesestücken aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek. Declamier-Uebungen. Aufsätze. 2 St. Schlenger und Diehl.
Latein. Grammatik nach Meiring: Die ganze Syntax. Lectüre aus Caesar de bello Gallico. Ueber- setzen nach Süpfle. Exercitien und Extemporalien. 6 St. Schlenger und Diehl.— Das Nothwendige aus der Verslehre; Ovid's Metamorphosen mit Auswahl. Memorier-Uebungen. 2 St. Vogel und Noiré.
Griechisch. Grammatik nach Curtius: Wiederholung der Verba auf αl und die 5. bis 8. Verbalclasse, § 302— 333. Aus Schenkl's Elementarbuch wurden die entsprechenden Uebungsstücke und die Fabeln übersetzt. Exercitien und Extemporalien. 6 St. Schlenger und Umpfenbach.
Französisch. Grammatik nach Noiré: Syntax§ 60—72. Lectüre nach Lüdecking: II, 1— 12. Retroversionen, Exercitien und Extemporalien. In beiden Cötus je 2 St. Stigell.
Geschichte und Geographie. Uebersicht über die deutsche Geschichte, nach Welter.— Geographie von Deutschland, nach Pütz. 3 St. Drescher und Diehl. 3
Mathematik. Winkel, Parallelen, Dreieck und Viereck. Ausscheidungen, Reductionen, Gleichungen vom ersten Grad mit einer Unbekannten, nach Bardey. 3 St. Weihrich und Reis.
Naturkunde. Zoologie und Botanik nach Schödler. 2 St. Weihrich.
Unter-Secunda. Klassenführer: Dr. Umpfenbach.
Religionslehre. a) Katholische: Kirchengeschichte bis zum 18. Jahrhundert. 2 St. Kempf.— Historische Begründung des Christenthums im Anschluss an die neutestamentlichen Schriften und andere Quellen, zuletzt nach dem im Auftrag der altkatholischen Synode herausgegebenen Leitfaden für den katholischen Religionsunterricht an höheren Schulen. 1 St. Denk.— b) Evangelische: combiniert mit III.— c) Israelitische: combiniert mit III.
Deutsch. Lesen, Erklären und Memorieren von Gedichten. Das Wichtigste aus der Poetik, Disposi- tionsübungen, Aufsätze. 2 St. Schlenger.
Latein. Grammatik nach Ellendt-Seyffert: Syntax§ 129— 247. Caesar de bello Gall. 1 VI; Cicero de imper. Cn. Pomp. und pro Ligario. Exercitien und Extemporalien. 6 St. Umpfenbach.— Verg. Aen. lib. I und II. 2 St. Keller.
Griechisch. Grammatik nach Curtius: Syntax§ 361— 507. Xenoph. Anab. lib. III und IV bis c. 7.
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