Aufsatz 
Über die Universitäten in Sicilien / von Lindenkohl
Entstehung
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4) Matematiche sublimi. 5) Geometria e Trigonometria. 6) Aritmetica. 7) Algebra e Logaritmi. V. Philoſophie und Literatur: 1) Logica e Metafisica. 2) Lingua ed Archeologia greca. 3) Umanità, Poesia ed Archeologia latina. 4) Lingua e Poesia italiana.

Dazu kommt noch das Collegium der ſchönen Künſte: 1) Architettura.

2) Disegno e Pittura.

3) Incisione.

Nach Neigebaur, Sicilien, p. 235, hatte ſie 1845 in allen Facultäten 212 Studierende; 1854 ſtudierten dort circa 20 Theologen, c. 120 Juriſten, c. 90 Mediciner und c. 100 in den übrigen Fächern. Die damalige Durchſchnittszahl der Studierenden mochte c. 300 betragen.

Zu der Univerſität gehören eine öffentliche Bibliothek und allerlei Sammlungen. Die Bibliothek enthielt c. 20,000 Bände und war nicht gut geordnet. Zwar waren einige Bibliothekare da, allein auch der Univerſitätspedell lieh ohne Bedenken Bücher aus an Jeden, dem er ſein Vertrauen ſchenkte. Dieſelbe beſitzt auch eine Anzahl Handſchriften. Leider konnte Verfaſſer dieſelben nur einmal flüchtig durchmuſtern im Juli 1854. Die Cholera brach kurz darauf aus und richtete ſo arge Verwüſtungen an, daß auch die Univerſität, welche 11 Profeſſoren durch die Seuche verloren hatte, erſt nach dem Weggange des Verf. wieder eröffnet wurde. Die Handſchriften, welche Verf. damals vorfand, waren folgende:

Eoòxdεldον στοινκν.

3 Mscr. gr.(Die Titel fehlten, auf dem Rücken des Einbandes

ſtandAnonymus*).

Euclidis elementa geom. Ms. gr.