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Die Theilnahme Herzogl. Landesregierung knüpfte an diese Concerte die Idee einer Jahresfeier der neuen und alten Stiftung des Gymnasiums. Se. Herzogl. Durchlaucht geruheten dieselbe zu genehmigen und auf ei- nen schicklichen Tag des Monates Julius zu bestimmen. Sonach geschah die Feier am 30. Julius, wozu eine besondere gedruckte Einladung aus- gegeben wurde. Der Vormittag wurde der religiösen Andacht, der Nachmittag dem wissenschaftlichen Ernste, der Abend im Freien, auch unter den Augen der Lehrer, der Fröhlichkeit gewidmet. Die Festrede wird jährlich abwechselnd von den Hauptlehrern gehalten. Eine beson- dere Auszeichnung erhielt die erste Feier dieses Schulfestes dadurch, dass zu der hohen Vermählung Sr. Herzogl. Durchlaucht mehrere Pri- maner eigene Gedichte in verschiedenen Sprachen gefertigt hatten, welchen Höchstdieselben, auf unterthänigstes Gesuch, die gnädigste Er- laubniss zum Abdrucke zu ertheilen geruheten, um Nacheiferung zu be- fördern. Ph. Bertram hatte ein griechisches Gedicht in glykonischem Versmaasse, IHI. L. Schmitt ein lateinisches in alcäischem Versmaasse, L. Kirschbaum ein lateinisches in sapphischem Versmaasse, J. Fluck ein hebräisches geliefert, und allen war von den Verfassern eine eigene deutsche Uebersetzung im Versmaasse des Originals beigegeben.
zZu der Freude mischte sich auch die Trauer, welche der Tod des Tertianers Georg Weinrich aus Weilburg, eines hoffnungsvollen Schäü- lers, am 19. November 1820 verursachte. Lehrer und Schüler folgten seiner Leiche, und nach der Rückkehr vom Grabe wurde im Versamm- lungssaale sein Andenken durch eine Trauerrede des Directors und durch religiösen Choralgesang geehrt.—
Die öffentliche Frühlingsprüfung wird den 29. und 30. März Vor- mittags von 8 bis 11 Uhr, Nachmittags von 2 ½ bis 5 ½ Uhr Statt fin-
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