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bes. der Bergpredigt, und einiger Kirchenlieder. Im Anschlufs an bisher gelernte Lieder das Wichtigste aus der Geschichte des evangelischen Kirchenliedes.— Coet. A und B kom- biniert: Philipps.
Katholisch. 2 Stdn.: mit O II, UII und U III kombiniert.
Deutsch. 3 Stdn. Ausgewählte Prosastücke und Gedichte aus Hopf und Paulsieks Lesebuch für III, besonders Uhlandsche und Schillersche Balladen; Einführung in die alt- deutschen Heldendichtungen(Nibelungenlied, Gudrun etc.), teils durch Lektüre, teils durch Durchnahme des Inhalts. Grammatisches, besonders Verhältnis der starken und schwachen Konjugation etc. Interpunktionslehre. Dispositionsüäbungen. Alle 3 Wochen ein Aufsatz.— Coetus A: Hörter, Coetus B: Wetzel.
Latein. 6 Stdn. Lektüre: Caesar Bell. Gall. lib. VI und VII. Im letzten Tertial Einführung in Ovid.(Kirke-Metam. XIV, 246— 308). Grammatik: Ergänzung und Wieder- holung der Kasuslehre. Das Wichtigste aus der Tempus- und Moduslehre nach der Grammatik von Ellendt-Seyffert. Ubersetzungen ins Lateinische nach Schultz' Ubungsbuch. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, meist Extemporalien.— Coet. A: Schellert, Coet. B: Kersten.
Französisch. 4 Stdin. Lektüre von Erckmann-Chatrian. Histoire d'un conscrit de 1813(Ausg. Velhagen& Klasing), auſserdem einige Gedichte aus der Rengerschen Sammlung. Sprechübungen im Anschluſs an die Lektüre. Grammatik: Wiederholung und Abschluſs der unregelmäſsigen Formenlehre. Präpositionen, Syntax der Tempora und Modi nach Plötz' Schulgrammatik Abschn. IV und VI. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit.— Coetus A: Riecke, Coetus B: Winnacker.
Englisch. 4 Stdn. Lektüre: Marryat, The Settlers in Canada(Ausg. Velhagen & Klasing). Einige Gedichte. Sprechübungen im Anschlufs an die Lektüre. Grammatik: Gesenius' Elementarbuch, Kap. XIX ff. bis zum Schlufs, darauf nach Gesenius' Grammatik: Syntax des Artikels und der Kasus. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit: Extemporalien und Exercitien.— Coetus A: Riecke, Coetus B: Winnacker.
Geschichte. 2 Stdu. Deutsche Geschichte von 1648—1871, insbesondere preufsische Geschichte von ihrem Beginn bis 1871, nach D. Müllers Leitfaden zur Geschichte des deutschen Volkes.— Coetus A: Hoerter, Coetus B: Wetzel.
Geographie. 2 Stdu. Länderkunde Mitteleuropas.— Coetus A: Hoerter, Coetus B: Kuemmel..
Mathematik. 5 Stdun. Von der Proportionalität der Linien, der Khnlichkeit der wiguren, der Ausmessung geradliniger Figuren und des Kreises nach Spieker§ 149— 213.— Von den Verhältnissen und Proportionen; Potenz- und Wurzellehre, Quadrat- und Kubikwurzel aus bestimmten Zahlen; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten, unter Benutzung der Aufgabensammlung von Heis.— Coetus A: Philipps, Coetus B: Kuemmel.
Naturgeschichte. 2 Stdun. Im Sommer Botanik: Erweiterung des Pensums der UIII inbetreff der Kenntnis der Pflanzen-Familien. Besprechung, bezw. Wiederholung der Eamilien der Liliaceae, Oleaceae, Papilionaceae, Compositae, Polygoneae, Gramineae, Solanaceae, Rosaceae etc., nach Vogels Botanischem Leitfaden. Mitteilungen über den anatomischen Bau der Pflanze unter Benutzung des Mikroskops.— Im Winter Zoologie: Tausendfüſser, Spinnen, Krustentiere, Würmer, Mollusken, Stachelhäuter, Cölenteraten und Protozoen nach Vogels Zoologischem Leitfaden.— Coetus A: Philipps, Coetus B: Lobscheid. 2
Zeichnen: 2Stdn. Zeichnen nach eben- und walzenflächigen Vollkörpern in Ubereck.- stellung, nach Gefäſsformen, Geräten und plastischen Ornamenten im Umrifs. Farbige Flach- ornamente des romanischen Stils. Zirkelzeichnen: Darstellen einfacher Holzmodelle im Hand-, Auf- und Seitenriſs und in schiefwinkliger Projektion. Abwickelungen. Schnitte.— Meyer.
Unter-Tertia. Ordinarius von Coetus A: Dr. Wulsch, von Coetus B: Leithaeuser.
Religionslehre. 2 Stdn. Evangelisch: Apostelgeschichte, im Anschlufs daran Lektüre aus leichteren paulinischen Briefen. Einige Biographieen aus der vorreformatorischen Zeit, Kirchenlieder, Psalmen.— Coetus A und B kombiniert: Leithaeuser.
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