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Religi⸗ 1 hieſ. in— Namen onshe⸗ Geburksork. Altter. Stand und Wohnort 49 Pri⸗ Gewähller . kennt⸗ 3 mnaſ. ma nt 3 des Vaters. 3 Beruf. 4 16. Altmannsperger, luth. Caſſel 18%¾ Regierungs⸗Sekretär zu Laſe 9 ½ 2 Medizin. Ch. 17. vonKeudell, Eduard ref. Schwebda 19 ¾[Rittergutsbeſitzer zu Schwebda 3 ½ 2 ½ Rechtswiſſenſchaft. 18. von Graß, Karl ev. Riede 20 ¾ †Oberforſtmeiſter zu Wiesbaden 2 ½ 2 ½ Militärdienſt. 19. Sattler, Enrique ev. Guadalajara in 19 ¾ Kaufmann zu Bremen 10 2 Medizin. Mexiko 20. Schlott, Auguſt ref. Caſſel 19 ½ Poſtwagenmeiſter zu Caſſel 10 ½ 2½ Theologie. 21. Gehrmann, Herm. ev. Wernigerode 21 ½ Steuerrat zu Caſſel 10 ½ 2 ½Ä Muſik.
Außerdem unterzog ſich der Prüfung mit Erfolg Karl Bülbring aus Voerde(Kr. Hagen), ev., Sohn des Fabrikanten Bülbring zu Voerde. Derſelbe hatte zu Oſtern 1882 die Abiturientenprüfung an der hieſigen Realſchule mit dem Prädikate„Vorzüglich“ beſtanden und nahm ſeitdem an den lateiniſchen, griechiſchen und einem Teile der geſchichtlichen Lektionen der Oſter⸗Ober⸗Prima des Gymnaſiums teil.
V. Stiſtungen und Beneſicien.
1. Die Zahl der Freiſchüler während des Rechnungsjahres 1882 /83 betrug 76, die Summe des erlaſſenen Schulgeldes 5411 ℳ.
2. Das Schönfeld'ſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 56 f.) genießt ſeit dem Jahre 1879 der Studioſus Karl Lange aus Caſſel.
3. Das Eckhard'ſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 57) iſt erledigt.
4. Die Richter'ſche Denkmünze(ſ. Programm von 1848, S. 79 ff.) wurde zu Oſtern 1882 dem Abiturienten Ernſt Thieme, im Herbſte dem Abiturienten Walther Steineck verliehen.
5. Aus der Flügel⸗Stiftung(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurden im Laufe des verfloſſenen Schuljahres 569 Bände Schulbücher und 97 Schreibhefte an 101 bedürftige Schüler ausgegeben. Die Stif⸗ tung beſitzt jetzt 1862 Bände.
6. Das Prinz Wilhelms⸗Stipendium(ſ. Programm von 1877 S. 57) genießt ſeit dem 1. April 1882 der stud. iur. Franz Auth zu Leipzig.
7. Das Jubiläums⸗Beneficium(ſ. Programm von 1880, S. 23 ff.) wurde durch Beſchluß des Lehrerkollegiums im Sommer dem Unter⸗Primaner Karl Bonhoff und dem Unter⸗Sekundaner Karl Rohde, im Winter dem Ober⸗Primaner Wilhelm Meinberg und dem Unter⸗Primaner Karl Bonhoff verliehen.— Herr Kammerherr von Rieß ſchenkte 100 ℳ zur Vermehrung des Stiftungskapitals. Letzteres beträgt jetzt 4102 ℳ.
8. Das Dr. Ernſt Kornemann'ſche Stipendium(ſ. Programm von 1880, S. 25. u. von 1881, S. 68 f.) war im Winterſemeſter erledigt.


