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E. a. bitan, bat, biton, biten; e. bite; davon bite(ags. bite)= Biß; bait(ags. bâtjan)= beizen, ködern, bait, Köder; bit= Bißen; unbit; bitter; beetle, Käfer, als beißendes Thier, wie ags. bétel, bitel= Motte(vgl. Miete unter Meiß, IV).
flit: g. fleitan, a. flizan, m. vlizen, ursprünglich= streiten, kümpfen, wétteifern, m. fleißen, übl.(sich) befleißen.
D. 1. Fleiß(m. vliz, a. flig, urspr. Kampf, Kampfeifer), fleißig(m. vlizec, a. flizig, flizic), sich befleißigen.
3. Flitzbogen, 28gs. mit ndd. flitz, flitze= Pfeil, v. m. vliz= Streitbogen(s. fr. fléche).
4. beflißen(adj. gebr. Part., wie auch a. giflizan), geflißent- lich(mit eingetretenem t, vgl. vermeßentlich).
E. a. flitan, flät, fliton, fliten; e. flite, hadern, streiten,(ags. flit, Streit); ferner rom. fletch, einen Pfeil befiedern, fleteher, Pfeil- und Bogenmacher; s. F.
F. fléche, aus m. vliz, woneben auch flitsch; it. freccia etc.
7 glit: g. gleitan(?), a. glizan, clizan, m. glizen, n. gleißen.
D. 1. Gleiß, der, Gleiße, die= Hundspetersilie(m. gliz, a. clig= Glanz, neben m. glize).
3. Vom Plur. Praet. a. clizan(claz, cläzumès, clözan), wov. n. Glatze und m. gliz, a. cliz= Glanz, m. glitze= blendendes Licht, wov. n. glitzern.[Gänzlich verschieden ist gleisen mit Gleisner, worüber V].
E. a. als Wzlv. nicht vorhanden; Abl. glitjan, glitmjan= glänzen, wie goth. glit-munjan; e. erhalten in glitter, vgl. nhd. glitzern.
slit“: g. sleitan(?), a. slizan, m. slizen, n. shleißen.
D. 1. verschleißen(m. verslizen= sich abnutzen, a. farslizan= abtrennen, abnutzen), Verschleiß.
2. schleißen, schwachb. Verbum(m. sleizan, a. sleizan= sich abspalten machen), Schleiße= abgespaltener Span.
3. Schlitz(m. a. sliz), schlitzen(erst im Nhd.).
[Daneben in gleicher Bedeutung g. skreitan, oberd. schreißen (schweiz, heiede) schritzen= schleißen, schlitzen; Schritz= Schlitz; s. Dief. II. 258].
T. a. slitan, slat, sliton, sliten; e. slit= schleißen; Abl. slit(a. slaetan)= schlitzen, schleißen; slit= Schlitz. Aus altfr. esclat: slate, Schiefer(s. F); aus altfr. esclice: slice.
F. éclat mit éclater, prov. esclatar; it. schiantare für schiattare.
smit ²): smeitan, a. smizan, m. smigen, n. schmeißen, urspr.= kräftig werfen, schlagen; in dieser Bedeutung aus dem Niederd., während g. a. m.= schmieren.
D. 2. schmeißen, schwachb.(a. ſsndeiein= besudeln, be- flecken), beschmeißen, Geschmeil Schmeißfliege. 1
¹) Liceat addere hoc loco satis tritam illam germanicam vocem, cujus radicem (germ. skit, gr. νed pro αeƷαι) inspicere velis apud Curt. nr. 186. 2) ud, skr. mid.„Die ursprüngliche Form der W. scheint zwischen smud u. smid geschwankt zu haben“. C. nr. 479. 5*


