Aufsatz 
Flora der Umgebung von Laubach (Oberhessen) enthaltend: Die Gefäßpflanzen nebst pflanzengeographischen Betrachtungen (mit einer Karte)
Entstehung
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362. Pteris, Saumfarn.

P. aquilina, Adler-S. oder Adlerfarn., 6 8. Bis 3,5 m hoch, Wedel im Umriss dreieckig eiförmig, Stiel dreiteilig, jeder Ast doppelt gefiedert. An dem Abhang des Freienseener Fusspfades nach der Zwillingsseife zu, an einer Stelle, soll sich auch im Kirchberg finden(Angabe des Grafen Friedrich zu Solms). 363. Asplenium, Streifen- oder Strichfarn. Wedel bplattartig, gefiedert. A. ruta muraria, Mauerraute. 4, 78. Doppelt gefiedert, Fiederchen rhombisch. Nordrand der Schlossmauern, an Mauern im Hainberg, häufig. A. trichomanes, Roter-St., 6 10. Einfach gefiedert. An gleichen Orten, wie die vorige Pflanze gemein. Wedel fast fadenförmig, an der Spitze gabelig geteilt. A. septentrionale, Nördlicher-St. ½, 78. Wedel 5 bis 13 cm lang. Nur sehr vereinzelt zwischen grossen Basaltblöcken an der Ostseite des Ramsberges.(Friedrich, Graf zu Solms.) Wedel in kreisförmigen Büscheln, bis 1m hoch, doppelt gefiedert mit linealen Zipfeln. A. filix femina, Falscher Wurmfarn, 4, 6 8. An Graben- und Wegrändern sehr häufig.

364. Aspidium, Schildfarn. A. filix mas., Gebräuchlicher-Sch. An steinigen Orten der

Bachläufe und an feuchten Gräben innerhalb der Wälder gemein. Wedel ähnlich wie 732, Zipfel langrund.

365. Cystopteris, Blasenfarn.

C. frägilis, Zerbrechlicher-B. ½, 6 8. Wedel dünnhäutig, doppelt gefiedert, bis 30 cm lang. An dem Nordrand und an der Seite gegen das grüne Meer hin auf der Schloss- mauer, häufig.