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lungen über die Lebensweise der Thiere. Im Sommer: Beschreibung einzelner Pflanzen und Pflan- zentheile, besonders der Blätter. Im Winter: Pfarrius. Im Sommer: Hoffmann.
7. Rechnen. 5 St. Die vier Species in unbenannten und benannten ganzen Zahlen. Maasz, Gewicht und Münzen. Resolution und Reduction. Bruchrechnung. Regeldetri. Nach Schellen I. Der Ordinarius.
2. Cechniſche Fertigkeiten.
1. Schreiben. Uebungen in deutscher und lateinischer Currentschrift. In Sexta, OQuinta und Quarta je 2 Stunden. Forschbach.
2. Zeichnen. In den Klassen Sexta bis Secunda je 2 St., in Prima 3 St.
I. Stufe. Die gerade und krumme Linie und ihre Anwendung bei geometrischen Figuren, architectonischen Gliedern, Gefäszen u. dgl. Zeichnen stylisirter Gebilde(Flachornamente) und Zeichnen von organischen Gebilden(Pflanzenblätter.)
II. Stufe. Die Elemente des perspectivischen Zeichnens, landschaftliche Darstellungen in Con- touren, sodann Lehre von Licht und Schatten und Manieren des Schattirens.
III. Stufe. Zeichnen von menschlichen Figuren, insbesondere Köpfe, zunächst und hauptsäch- lich in Contouren, sodann mit Angabe von Licht und Schatten.
IV. Stufe. Neben fortgesetzter Uebung im Freihandzeichnen: Linearzeichnen und zwar Con- structionen in der Ebene und Projectionslehre.
V. Stufe. Fortgesetzte Uebung im Freihandzeichnen(Anwendung der zwei Kreiden), Zeichnen nach plastischen Ornamenten aus der Renaissancezeit, Federzeichnen und Elemente des Planzeichnens. Im Linearzeichnen: Schattenconstruction, sowie Maschinen- und Bauzeichnen mit Rücksicht auf den
schon erwühlten Beruf der einzelnen Schüler. Schaum. 3. Gesang. 3 St. Dreistimmiger Chorgesang. Stimm- und Treffübungen, Erlernung der Noten und der musicalischen Zeichen. Forschbach.
4. Gymnastik. a) Turnen. Die Schüler der Realschule turnten in zwei Abtheilungen im Winter zweimal wöchentlich von 12— 12 ¾ Uhr, im Sommer Mittwochs von 4—6 und Freitags von 4— 5 Uhr. Die Turnordnung war in der Regel folgende: Frei- und Ordnungsübungen, dann Geräthe- turnen(Barren, Reck, Bock, Pferd, Schnursprung.) Die Schüler der Vorschule turnten zweimal von 4— 5 Uhr unter Leitung ihres Lehrers Quodt. Mit diesen wurden hauptsächlich Freiübungen vor- genommen, dann auch Uebungen am Bock und Schnursprung.
Auf Grund ärztlicher Atteste waren nicht weniger als 31 Realschüler und 12 Vorschüler von der Theilnahme am Turnen dispensirt. Im Winter: Hiecke und Pfarrius. Im Sommer: Hiecke und Schaum.
6) Schwimmen. Durch Entgegenkommen des Besitzers der neuen Badeanstalt, Herrn Joh. Mülleneisen, war der Preis für die Theilnahme der Schüler ermäszigt. Es nahmen im Ganzen 85 Schüler Theil, von denen 30 schwimmen lernten. Hiecke.
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