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Es folgen hier zugleich die biographiſchen Notizen des Hrn. Lehrer Stahl nach deſſen eigenen Angaben..
Heinrich Stahl, geboren am 10. April 1833 zu Steinbach A. Dillenburg, beſuchte die Seminare zu Idſtein und Uſingen vom Frühjahr 1849 bis dahin 1852, unterrichtete dann 3 Jahre an der Knabenerziehungsan⸗ ſtalt des Dr. Lucius in Darmſtadt und vom April 1855 an verſchiedenen ſtädtiſchen Schulen in Wiesbaden.
Von ihm erſchienen nach und nach im Druck: 1. Naturſchilderungen. Mit gleichmäßiger Berückſichtigung von Geographie und Naturgeſchichte bearbeitet.
Darmſtadt, 1855.
2. Geſchichte des evangeliſchen Kirchenlieds für Schule und Haus. Wiesbaden, 1855. 3. Stilproben. Ein ſtiliſtiſches Muſter⸗ und Uebungsbuch für Mittel⸗ und Oberklaſſen, nebſt Begleitſchrift.
Darmſtadt, 1856.
4. Das Meer mit ſeinen Schätzen. Beſonderer Abdruck aus dem Buch der Erfindungen ꝛc. 5. Auflage. Leipzig, 1853.(Ins Holländiſche überſetzt.) Deutſches Sprachbuch für Mittelklaſſen. Mit Begleitſchrift. 2. Aufl.(in Vorbereitung). Wiesbaden. Materialien für Anſchauungsunterricht und Heimathskunde. Mit Wandtafeln, Wiesbaden, 1863. Die Waſſerwelt. 2. Aufl. Leipzig, 1864.(Davon erſchien eine holländiſche und eine franzöſiſche Ueber⸗ ſetzung).
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B. unterricht.
1. Allgemeines.
Den kalligraphiſchen Unterricht ertheilte nach dem Abgang des Hrn. Friedrich vom 5. Juli an bis zum Schluß des Sommerſemeſters Hr. Lehrer Gärtner aushilfsweiſe. Da nicht ſogleich ein Lehrer für die Buchhaltung gewonnen werden konnte, ſo hatte Hr. Friedrich die Güte, denſelben wenigſtens für Klaſſe II. auch noch in ſeiner neuen Stellung bis zum Herbſte fortzuſetzen; in Kl. III. mußte er ſolange unterbleiben.— Seit Herbſt wurde der Religionsunterricht für die katholiſchen Schüler nicht mehr wie bisher kombinirt mit den Schülern der Mittelſchule auf dem Markte, ſondern im Local der Anſtalt geſondert und zwar in zwei Abtheilungen von Hrn. Kaplan Schmidt ſo ertheilt, daß die 10— 14jährigen wöchentlich 2 Stunden, die über 14 Jahren 1 Stunde wöchentlich erhielten⸗ Ferner wurde in den Klaſſen VII. u. VIII. im Laufe des Winterſemeſters eine der 3 wöchentlichen Stunden von dem Hrn. Kaplan Forbeck gegeben, während die übrigen Hrn. Lehrer Fiedler verblieben— Parallelabtheilungen beſtanden in Kl. V. mit kombinirten Unterricht in Religion, Naturgeſchichte, Schreiben und Zeichnen. An dem Unterricht in der Buchhaltung nahmen im Som⸗ mer 11, im Winter 8 Schüler aus Kl. II. und alle Schüler aus Kl. III. bis auf 2 Antheil. Den Unterricht im freien Zeichnen in Kl. II. u. I. beſuchten im Sommer alle Schüler, im Winter ſchloſſen ſich 2 davon aus.


