Religion.(2 St. wöchentl.) a) Protestanten: Neutestamentliche Bibelkunde nach Beck, das Chri- stenthum nach Geschichte und Lehre, Theil I.
Krebs.
b) Katholiken: IIIb. und IV. comb. Katechis- mus: Von den 10 Geboten bis zur Lehre von den hl. Sakramenten. Bibl. Gesch.: A. Test. bis zur Trennung des Reiches. Hilpisch, dann Wedewer. Geschichte.(2 St. wöchentl.) Nach Pütz Grund- riss für mittlere Klassen. Im Sommer: Römische Geschichte bis zur Schlacht bei Actium. Im Winter: Geschichte des Mittelalters bis zu den Kreuzzügen. Dr. Schmidtborn.
Geographie.(2 St. wöchentl.) Nach Daniel's Lehrbuch. Europa im Allgemeinen; dann Spanien, Italien, die Balkanhalbinsel, das Donautiefland und Frankreich. Dr. Schmidtborn.
Geometrie.(Im Sommer 4, im Winter 3 Stunden wöchentlich.) Planimetrie nach Kam bly von Anfang bis an die Lehre von der Proportionalität.(§ 1— 128.)
Fürstenau.
Arithmetik.(Im Sommer 2, im Winter 3 Stunden wöchentlich.) Die vier ersten Rechnungsoperationen in allgemeinen Zahlen, die wichtigsten Potenzregeln. Die Gleichungen vom 1. Grade mit 1 Unbekannten.
Im Sommer: Unverzagt. Im Winter: August Schmidt.
Naturgeschichte.(2 St. wöchentl.) Im Sommer:
Bestimmung von Pflanzen nach dem Linné'schen System. Im Winter: Die Insecten.
Im Sommer: Henrich. Im Winter: Rossbach. Zeichnen.(2 St. wöchentlich.) Zeichnen leichter
und auch schwererer Flachornamente nach Vorlagen
in natürlicher Grösse und in vergrössertem Mass-
stabe. Im Sommer: de Laspée.
Im Winter: Adolf Schmidt.
(1 St. wöchentlich.) Chorgesang combinirt
Schmitt.
Singen.
mit IIIa.
Quarta. Ordinarius: Hülfslehrer Dr. F. Schmidt.
Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) Die Inter- punction in Verbindung mit der Satzlehre; Erklären und Auswendiglernen zahlreicher Gedichte aus Hopf und Paulsiek IV; im Sommer alle 14 Tage, im Winter alle 8 Tage ein Aufsatz.
Im Sommer: Krebs und Mathi. Im Winter: Dr. F. Schmidt.
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Lateinische Sprache. a) Grammatik(4 St. wöchentl.) Wiederholung der Formenlehre und Ein- übung der Syntax des Nominativs, Accusativs, Dativs und Genetivs nach Spiess IV. Dr. F. Schmidt.
b) Lectüre.(2 St. wöchentl.) Die Lebensbeschrei- bungen des Pausanias, Lysander, Aristides, Miltia- des, Themistokles und Hannibal von Cornelius Nepos.
Im Sommer: Dr. Schmidtborn. Im Winter: Dr. F. Schmidt.
Französische Sprache.(5 St. wöchentl.) Plötz, Elementargrammatik; Lection 25— 81 wurden durch- genommen; schriftliche Uebungen an der Tafel, wöchentlich ein Exercitium, alle drei Wochen ein Extemporale. Die Uebungsstücke wurden sämmtlich schriftlich übersetzt. Im Sommer: Dr. F. Schmidt.
Im Winter: Harff.
Religion.(2 St. wöchentlich.) a) Protestanten: Im Sommer: Alttestamentliche Bibelkunde nach Beck, das Christenthum nach Geschichte und Lehre, Th I. — Das Vaterunser wurde erklärt. Besprechen und Memoriren von Kirchenliedern. Dr. Schmidtborn. Im Winter: Erklärung der zehn Gebote und des apostolischen Glaubensbekenntnisses. Eintheilung des Kirchenjahres. Memoriren und Besprechen von Lie- dern aus dem Nassauischen Gesangbuche. Memoriren von Bibelsprüchen. Lic. Krebs.
b. Katholiken: comb. mit IIIa. Hilpisch, dann Wedewer.
Geschichte.(2 St. wöchentl.) Geschichte der Grie- chen und Römer nach Pütz, Grundriss der Geographie und Geschichte für mittlere Klassen, I. Abtheilung.
Im Sommer: Dr. Schmidtborn. Im Winter: Mathi.
Geographie.(2 Stunden wöchentlich.) Die ausser- europäischen Erdtheile nach Daniel, Lehrbuch der Uebungen im Kartenzeichnen. Im Sommer: Dr. Schmidtborn. Im Winter: Mathi. Geometrie.(3 St. wöchentl.) Elemente der Geo- metrie bis zum Kreis nach Kambly. Im Sommer: A. Schmidt. Im Winter: Rossbpach. Rechnen.(3 St. wöchentl.) Wiederholung der ge- meinen Brüche, Decimalbrüche. Zinsrechnung, Rabatt, Gewinn und Verlust. Umgekehrte und zusammen- gesetzte Regel de tri. Mischungsrechnung Im Sommer: A. Schmidt. Im Winter: Rossbach. Naturgeschichte.(2 St. wöchentl. Im Sommer: Botanik. Im Winter: Amphibien und Fische. Im Sommer: Henrich. Im Winter: Rossbach.
Geographie.


