Darstellende Geometrie. Ia und Ib.(2 St. wöchentl.) Lineare Perspective, die Elemente des axonometrischen Zeichnens, Durchdringungen krum- mer Flächen. Unverzagt.
Physik. Ia und I b.(2 St. wöchentl.) Die Lehre von der Wärme nach der mechanischen Wärmetheo- rie, Repetitionen aus allen Gebieten der Physik.
Aug. Schmidt.
Mechanik.(2 St. wöchentl.)
Ia. Die wichtigeren Lehren aus der Statik fester Körper und aus der Dynamik des materiellen Punk- tes; einige Kapitel aus der Hydrostatik und Hydro- dynamik.
Ib. Die wichtigeren Lehren der allgemeinen Kine- matik und die Statik fester Körper. Unverzagt. Naturgeschichte. Ia und Ib.(2 St. wöchentl.) Mineralogie, Gesteinslehre und mathematische Kry- stallographie nebst Anwendung derselben auf die Berechnung von natürlichen und künstlichen Kry-
stallen. Henrich.
Chemie.(3 St. wöchentl.)
Ta. a) Theoretische Chemie: Repetition der in IIa und IIb durchgenommenen Pensa. Einzelne Theile der organischen Chemie(Ethane, Alkohole etc.) wur- den ausführlich durchgenommen.(1 St.) b) Prak- tische Chemie: Analyse einfacher und zusammenge- setzter Substanzen. Die weiter vorgeschrittenen Schü- ler machten leichtere quantitative Analysen(2 St. obligat. die Ia und Ib getrennt. 2 St. facultativ. Ta und Ib combinirt.)
Ib. a) Theoretische Chemie: Die speciellere Che- mie der Metalle.(1 St. wöchentl.) b) Praktische Chemie: Analyse einfacher, sowohl löslicher als un- löslicher Substanzen.(2 St. obligat. allein, 2 St. facult. combinirt mit Ia). Henrich.
Zeichnen.(2 St. wöchentl.) Facultativ; combinirt mit II. Laviren geometrischer Körper und einzelner Maschinentheile, Landschaften und Köpfe in Blei, Sepia oder mit der Feder ausgeführt. Situations- zeichnen und Laviren nach Gypsmodellen.
Im Sommer: de Laspée.
Gesang.(1 St. wöchentl.) Chorgesang.
Schmitt.
Secunda A. Ordinarius: Prorector Spangenberg. Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) Lectüre und Erklärung der grösseren Gedichte Schillers, dann Tells und Wallensteins von Schiller.— Aufsätze. Einzelnes aus der Poetik. Spangenberg.
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V
Lateinische Sprache.(4 St. wöchentl.) Lectüre von Cicero, Catilin. orat. I, II u. III, sowie Sallust bell. Catil. cap. 1— 40. Grammatik nach Schultz. Tempus- und Moduslehre, Infinitive und Participien. Exercitien nach Siberti und Meiring und Extem- poralien nach Dictaten. Spangenberg.
Französische Sprache.(4 St. wöchentl.) In der Grammatik von Plötz wurden die Lectionen 46— 76 durchgenommen, ausserdem 7 Abschnitte aus dem Vocabulaire von Plötz eingeübt, Wöchentlich wurde ein Pxercitium und monatlich ein französischer Auf- satz angefertigt. In Lüdecking's Lesebuch wurde eine Anzahl Stücke gelesen. Vielfache Sprechübungen-.
Im Sommer Wendt, im Winter Unverzagt.
Englische Sprache.(3 St. wöchentl.) Lectüre nach Lüdecking I, ausgewählte Stücke. Gram- matik nach Crüger II, Lection 30 bis zu Ende. Exercitien nach Crüger und Dictaten.
Spangenberg.
Religion.(2 St. wöchentl.) a) Protestanten: Neuere Kirchengeschichte nach Beck, Theil I.— Das Johannesevangelium gelesen und erklärt.
Krebs.
b) Katholiken: IIa, IIb und IIIa combinirt. Kirchengeschichte von Bonifacius bis zur Reforma- tion und Repetitionen; Anfang der Apologetik.
Hilpisch, dann Wedewer.
Geschichte.(3 St. wöchentl.) Nach einer kurzen Wiederholung der römischen Geschichte; mittelalter- liche Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der deutschen nach Pütz Grundriss. Geographische Repetitionen. Oberlehrer F. Schmidt.
Arithmetik.(2 St. wöchentl.) Gleichungen des 2. Grades mit einer und mehreren Unbekannten, die arithmetischen und geometrischen Reihen, Zinseszins- und Rentenrechnung; Lehre von den Permutationen, Combinationen und Variationen; binomischer Satz, Gleichungen 3. und 4. Grades, Satz des Moivre.
Fürstenau.
Geometrie.(3 St. wöchentl.) Repetition des 1. Thei- les der Stereometrie, Lehre vom Prisma, der Pyra- mide, Cylinder, Kegel, Kugel. Ebene und sphärische Trigonometric. Anwendung der letzteren auf Auf- gaben aus der Stereometrie, der mathematischen Geo- graphie und Astronomie. Fürstenau.
Darstellende Geometrie.(2 St. wöchentl.) Pro- jection der Schnittlinien ebener und gekrümmter Flächen. Die Elemente der Schattenconstructionen.
Unverzagt. 4*


