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4. bis 7. Februar: Schriftliche Prüfung der Abiturienten. Es waren folgende Auf- gaben gestellt worden:
1) Ein deutscher Aufsatz:„Der Mensch bedarf des Menschen.“ 2) Ein französisches Exerzitium.
3) Ein englisches Exerzitium.
4) Eine mathematische Arbeit:
1. X2— xy+ y2= 37 X²2— y2= 40.
2. Ein Dreieck zu konstruieren aus:
= 2 om, 5= em.
3. a2+ bs+ c*= 1590 qm, ac= 425 qm = 73⁰ 44, 23,3“.
4. Wie grols ist das„erifischi und das absolute Gewicht einer Kugel vom Radius r= 20 cm, wenn dieselbe in einer Flüssigkeit vom spezifischen Gewicht 1, 15 schwimmend, mit dem vierten Teil ihrer Oberfläche über das Niveau hervorragt?
6. Februar: Nachmittags frei zum Eislauf.
20. Februar: Nachmittags Arbeitsprobe der Realklassen.
10. März: Gedächtnisfeier zu Ehren des Sterbetages weiland Kaiser Wilhelms I.; morgens von 8—9 Uhr. Herr Deskau hielt die Ansprache.
19. März: Mündliche Prüfung der Abiturienten unter Vorsitz des Herrn Provinzial- Schulrath Kannegielser. Es bestanden sämtliche Examinanden, vier an der Zahl; zwei derselben wurden von der mündlichen Prüfung dispensiert.
22. März: Gedächtnisfeier als am Geburtstage weiland Kaiser Wilhelms I. Herr Dr. Krüger hielt die Ansprache.
Der Gesundheitszustand unter den Schülern war im ganzen ein recht befriedi- gender; nur im 3. und 4. Quartal kamen verschiedentlich Erkrankungen an Influenza. vor, welche aber rasch und leicht verliefen bis auf einen Fall. Der betreffende Schüler hatte für längere Zeit die Stimme verloren, ist aber wieder vollkommen hergestellt.
Innerhalb des Lehrerkollegiums ist im 4. Quartal die Influenza stark aufge- treten; einige Fälle waren sehr schwer. Einmal waren 7 Herren zugleich erkrankt und muſste der Unterricht auf 5 Tage ausgesetzt werden.
Ich fühle mich verpflichtet, sämtlichen Herren Kollegen für die bereitwillige Aushülfe durch Uebernahme von Vertretungsstunden zu jeder Zeit den wohlverdienten Dank an dieser Stelle auszusprechen.


