Aufsatz 
Emendationes Sallustianae
Entstehung
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deutsche Wald. 6) Die Linde, ein deutscher Baum. 7) Nutzen der Eisenbahn. 8) Bedeutsamkeit der Berge in natürlicher und geschichtlicher Beziehung. 9) Müssiggang ist aller Laster Ankang. 10) Was map in der Jugend säet, wird man im Alter ernten. 11) Wovor hat sich der Jüngling zu hüten, der sich zu seiner Ausbildung in der Fremde befindet. 12) Wir sind dem Alter Achtung schuldig. 13) Durch viele Streiche fällt selbst die stärkste Eiche. 14) Wer am Wege baut, hat viele Meister.

Ober-Tertia.

Ordinarius: Gymnasiallehrer Dr. Flach.

1) Religionslehre: a katholische: Gottes D asein und seine Eigenschaften, der Erlöser und sein Werk, die besondere und allgemeine Vollendung(nach Dubel- manns Leitfaden), Uebersicht über die bibl. Geschichte des N. T., Erklärung lat. Kirchenlieder. 2 St.

Westenberger.

b. evangelische: Bibelkunde: die didaktischen und prophetischen Bücher des A. T., Memoriren er- klärter Psalmen und Kirchenlieder, das apostolische Zeitalter, verbunden mit kursorischer Lectüre der wichtigsten Abschnitte der Apostelgeschichte und der apostolischen Briefe(Becks Lehrbuch). 2 St.

UIlrich, Pfarrer.

2. Deutſch: 2 St. Lesen und Erklären ausgewähl- ter prosaischer und poetischer Stücke aus Bone's Lese- buch, Anleitung zum Disponiren und Aufsuchung der Disposition gelesener Stücke, Declamationen, Aufsätze.

Der Ordinarius

3. Lateiniſch: 10 St. a. Caesar de bell. Gall. II, 20 35. III u. IV. Cicero orat. Catil. I, II, III.

b. Grammatik: Wiederholung und Erweiterung der Casuslehre, Einübung der Tempus- und Moduslehre, der Lehre vom Infinitiv., von der oratio obliqua und den Participien, nach Meiring; theils mündliche theils schrift- liche Uebersetzung ier betreffenden Beispiele aus Ostermanns Uebungsbuch für III. Wöchentlich ein Exercitium. Der Ordinarius.

c. Prosodie und Metrik nach Ellendt-Seyffert, me- trische Uebungen, Ovid. metamorphos., Auswahl aus dem III., IV., V., VII. Buche, 2 St.

Brandscheid.

4. Griechiſch: a. Grammalik: Wiederholung der Formenlehre bis zu den Verbis auf u, incl., die unregel- mässigen Verba, leichtere syntaktische Regeln, beson- ders aus der Rection des Casus, nach Curtius. Münd- liche Uebersetzung der betreffenden Stücke in Wese- ner's Elementarbuch und in Böhme's Uebungsbuch. Wöchentlich ein Exercitium

b. Xenoph. Anab. I, 3 9. II, 1--3.

Der Ordinarias.

c. Homer. Odyss. lib. I, II u. III; 100 Verse me- morirt. 2 St. Brandscheid.

5. Franzöſiſch: a. Die Lehre von den Artikeln, Zahl- wörtern, Fürwörtern, Wiederholung der regelmässigen Verben nach Hirzel's französ. Grammatik, pag. 33 66 und 110 213, mündliche Uebersetzungen aus dem Deutschen ins Französche, Vocabeln. Zweiwöchentliche Exercitien und Classenarbeiten.

b. Lectüre: Schütz Leseb. Nr. 18. 2 St.

Brandscheid. 6. Geſchichte und Geographie: Die politische Geo- graphie von Deutschland, verbunden mit Wiederholun-

gen aus der physischen Geographie. Die branden- burgisch-preussische und die deutsche Geschichte vom dreissigjährigen Kriege bis auf die neueste Zeit, nebst Hinzunahme früherer Epochen. 3 St. Brandscheid.

7. Mathematik: a. Arithmetik: Buchstabenrech- nung, Ausziehung der Wurzeln, Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten. Proportionslehre. Vielfache Aufgaben. Im W. 1 St. im S. 2 St

b. Geometrie: Das Pensum der IIIb repetirt. Aehnlichkeit und Berechnung der Figuren, nach Koppe. Im W. 2 St., im S. 1 St.

Dr. Brutkowski.

8 Naturgeſchichte: Im Winter Mineralogie, vor- zugsweise Krystallographie. Im Sommer Botanik: Das Wichtigste von dem inneren Bau und dem Leben der Pflanzen. Vergleichende Uebersicht des Linée'- schen und des natürlichen Pflanzensystems. Bestimmen einer Anzahl lebender Pflanzen.

Leyendecker. Themata zu den deutſchen Aufſätzen.

1) Die letzten Herbstferien, eine Beschreibung in Briefform. 2) Der Helvetische Krieg, nach Caesar. 3) Das Glas im Dienste des Menschen. 4) Vor- züge des menschlichen Körpers. 5) Bedürfnisse des Menschen. 6) Glück eines ruhigen Gewissens. 7) Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt endlich an die Sonnen(Classenarbeit). 8) Aussaat und Un- terricht. 9) Steter Tropfen höhlt den Stein. 10) Wie soll ein Schüler seine Ferien benutzen? 11) Auch Dornen sind in Königskronen. 12) Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. 13) Sparen ist ein grosser Zoll. 14) Wer an's Ziel will kommen im Lauf, der muss in der Jugend Vieles erdulden bereits und thun, muss schwitzen und frieren(Classen- arbeit).

Unter-Tertia. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Deutsch-

mann.

1. Religionslehre: a. katholische: combinirt mit I a. Westenberger.

b. evangelische: combinirt mit IIIa.

Ullrich. Pfarrer.

2. Deutſch: 2 St. Lesen und Erklären von Lese- stücken in Bone's Lesebuch. Die Satzlehre. Declamir- übungen. Aufsätze, sowohl häusliche als in der Schule gefertigte.

Im W. Dr. Deutschmann, und Westenberger.

3. Lateiniſch: 10 St.

a. Caesar de b. g. III und IV. memorirt.

Im W. Dr. Colombel.

b. Casuslehre nach Meiring. Mündliche und schrift- liche Uebersetzungen der betreffenden Beispiele nach Ostermann für III. Wöchentliche Exercitien. Classen- arbeiten.

Im W. Dr. Deutschmann. Im S8. Grammatik

im S. Dr. Flach

Einige Capitel

Deutschmann. Im S. Oberlehrer

und Exercitien Meister. Mündliche Uebersetzungen

aus Ostermann. Brandscheid.

c. Ovid. Metamorph. IV, 111, 28, 28 44; 54 166, 389 603, 615 788; V, 1 268, 294 571, 642 678; VI, 146 312. Dr. Flach.