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richt der Handelsabteilung. 1. Franzöſiſch. 2 St. Handelskorreſpondenz und Sprech⸗ übungen.— 2. Engliſch. 2 St. Handelskorreſpondenz und Sprechübungen.— 3. Volks⸗ wirtſchaftslehre. 2 St. Grundbegriffe; Güterproduktion.— 4. Algebra. 3 St. Progreſ⸗ ſionen. Zinſeszins- und Rentenrechnung. Tilgungspläne und Kursparitäten.— 5. Rechnen. 2 St. Rechenvorteile. Wechſelreduktionen. Durchſchnittliche Verfallzeiten. Kontikorrente. Waaren⸗ kalkulationen.— 6. Handels⸗ und Wechſelrecht. 2 St. Die Beſtimmungen der deutſchen Wechſelordnung.— 7. Handelslehre und Buchführung. 2 St. Die Begriffe: Gut, Wert, Waare, Geld, Handel. Firma. Handlungsgehülfen. Handelsgeſellſchaften. Einfache Buchführung. — 8. Schönſchreiben. 1 St. Wiederholungskurſus. Die fortgeſchrittneren Schüler Rundſchrift.
Prima. a) Gemeinſchaftlicher Unterricht. 1. Deutſch. 3 St. Literaturgeſchichte und Lektüre: Leſſing, Goethe; im Anſchluß daran einiges aus der griechiſchen und römiſchen Litte⸗ ratur. Aufſätze, Dispoſitionsübungen, freie Vorträge und Deklamationen. Themata der Aufſätze: 1.„Der Schatz“ von Plautus. 2. Charakterſchilderung Egmonts nach Goethe. 3. Taboriten und Independenten, eine geſchichtliche Vergleichung. 4. Wie löſt ſich der Widerſpruch zwiſchen den Sätzen: Fugit irreparabile tempus(Vergil) und Differ, habent parve commoda magna moræ (Ovid)? 5. Schiller's Max Piccolomini und Ferdinand in Goethe's Egmont, eine Parallele. 6. Warum wird Friedrich II. von Preußen mit Recht der Große genannt? 7. Mortimer in Schillers Maria Stuart. 8. Der Entwickelungsgang der franzöſiſchen Revolution(1789—95). 9. Fried⸗ richs des Großen Bedeutung für Deutſchland(Prüfungs⸗Arbeit).— 2. Franzöſiſch. 4 St. Lektüre von Abſchnitten aus Kreyſſig„Trois siècles“. Molière, L'Avare und Le Bourgeois Gentilhomme. Sprechübungen und freie Vorträge im Anſchluß an die Privatlektüre. Gramma⸗ tiſche Repetitionen. Teils mündliche, teils ſchriftliche Überſetzung von Schiller's Abfall der Nie⸗ derlande abwechſelnd ins Franzöſiſche oder Engliſche. Monatlich ein Aufſatz, eine häusliche oder eine Klaſſenüberſetzung. Themata der Aufſätze: 1. Charles-Quint. 2. Le caractère géographique de l'Allemagne. 3. Le canal de Suez. 4. Mes vacances de 1882. 5. Quel nom faut-il donner à la bataille du 18 juin 18152 6. Le Saint-Gotthard. 7. Fréderic le Grand. 8. L'origine des Etats-Unis de l'Amérique du Nord.(Prüfungsarbeit).— 3. Engliſch. 3 St. Lektüre: Macaulay, hist. of England 1. Cap. zum Teil. Shakspere, Midsummer-night's dream und King John. Sprechübungen und freie Vorträge im Anſchluß an die Privatlektüre. Grammatiſche Repeti⸗ tionen. Teils mündliche, teils ſchriftliche Überſetzung von Schiller's Abfall der Niederlande abwech⸗ ſelnd ins Franzöſiſche und Engliſche. Monatlich eine Klaſſen⸗ und eine häusliche Arbeit daraus.— 4. Geſchichte. 2 St. Neuere Geſchichte von 1600— 1815. Wiederholung früherer Abſchnitte.— 5. Chemie. 2 St. Sommer: Leichte Metalle. Winter: Schwermetalle. An den praktiſchen che⸗ miſchen Arbeiten(2 St.) im Schullaboratorium beteiligten ſich im Sommer 12, im Winter 16 Pri⸗ maner.— 6. Turnen. 2 St. Frei⸗, Ordnungs⸗ und Gerätübungen. Florettfechten.— 7. Singen. cf. Quarta.—— b) Geſonderter Unterricht der Realabteilung. 1. Religion. 2 St. Kir⸗ chengeſchichte im Zeitalter der Reformation. Repetitionen aus dem Geſamtgebiet der Kirchengeſchichte. Die Augustana teilweiſe geleſen und erklärt. Ausgewählte Abſchnitte aus dem Römerbrief geleſen und erklärt. Der Galater⸗ und erſte Corintherbrief wiederholt.— 2. Latein. 5 St. Grammatik Repetitionen. Extemporalien. Leſen: Stücke aus Livius. Cicero, de amicitia. Horaz, Oden des


