Aufsatz 
Die räumlichen Künste in der Schule
Entstehung
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S. Physik. 2 St. Die Lehre von der Wärme und Elektrizität repetiert mit besonderer Berücksichtigung der technischen Anwendung. Lehre vom Schall. IHIeddaeus.

9. Rechnen und Algehra. a) Rechnen 2 St. Rechenvorteile, Kontikorrente. b) Algebra 3 St. Repetition der Logarithmen, Progressionen, Zinseszins- und Rentenrechnung, Tilgungs- pläne, Kursparitäten. Monatlich eine häusliche oder Klassenarbeit zur Korrektur durch den

Lehrer. Knieß.

10. Handels- und Wechselrecht. 2 St. Die Bestimmungen der deutschen Wechselordnung (nach Borchardt, Wechselordnung). Schlimbach.

I1. Handelslehre und Buchführung. 1 St. Die Begriffe: Gut, Wert, Ware, Geld, Handel. Firma; Handlungsgehülfen; Handelsgesellschaften(nach Röhrich, Handelswissen- schaft). Einfache Buchführung an fingierten Geschäftsgängen. Schlimbach.

7) und 8) Untersekunda(0. II. 2 und M. II. 2). Ordinarius des Ostercötus: Oberlehrer Pauli; des Michaeliscötus: Oberlehrer Dr. Wolff. 1. Religion. a) Evangelische. 2 St. Wiederholungen aus der Bibelkunde und aus dem Kanon des Alten Testaments. Das Evangelium St. Marci gelesen und erklärt. Der kleine Katechismus. Lieder und Sprüche wiederholt. Ostercötus: Marx; Michaeliscötus: Wolff. b) Katholische. 2 St. Das 2. und 3. Hauptstück, nach dem großen Diöcesankatechismus,

und die Lektionen des alten Testamentes nach der kirchlichen Geschichte von Schuster. Schreiber.

2. Deutsch. 3 St. Lektüre: Ostercötus: Hermann und Dorothea, Minna von Barnhelm, Jungfrau von Orleans. Schwierige Gedichte erklärt und memoriert. Kleine Vorträge, meist im Anschluß an die Lektüre. Themata der Aufsätze: 1. Morgenstunde hat Gold im Munde. 2. Die Schilde- rung der Vertriebenen(Hermann und Dorothea). 3. Vorgeschichten in»Hermann und Dorotheaz. 4. Schilderung einer Feuersbrunst. 5. Das Schalten und Walten des Herbstes. 6. Die weltgeschichtliche Bedeutung der Schlacht bei Leipzig 1813. 7. Der Wachtmeister in»Minna von Barnhelm«. 8. Sanssouci. 9. Der Major von Tellheim (Prüfungsarbeit). 10. Der Zustand Frankreichs vor dem Auftreten der Jungfrau von Orleans. Michaeliscötus: Lektüre: Wallenstein, Minna von Barnhelm. Dichtung und Wahrheit. Jungfrau von Orleans. Aufsätze: 1. Der IIolkische Jäger. 2. Das Eleusische Fest. 3. Themistokles und Aristides. 4. Die Glocke. 5. Die Rede Hannos im Karthag. Rat. 6. Hannibals UÜbergang über die Alpen. 7. Afrika, der dunkle Erdteil. 8. Scipios Ansprache an seine Truppen.(B. XXI. 40. 41). 9. Bodengestalt und Klima der Verein. Staaten von Nordamerika.

Ostercötus: Pauli; Herbstcötus: Wolff.

3. Latein. 3 St. Lektüre: Caes. bell. Gall. u. Ovid Metam. mit Auswahl Liv. XXI. 2 St. Grammatik: Wiederholung aus der Formenlehre und der Syntax bei Gelegenheit der alle 14 Tage anzufertigenden schriftlichen Ubungen. 1 St. Ostercötus: Pauli; Michaeliscétus: Wolff.

4. Französisch. 4 St. Repetition aus der»Methodischen Stufenfolge« in Ploetꝰ Syntax und Formenlehre; Hauptregeln der Syntax unter Zugrundelegung von Ploetz'Ubungen zur Syntax für Sekunda und Prima«. Gelesen wurde im Sommer, Ostercötus: Racine, Athalie zum Teil, dann von August ab und im Wintersemester: Thiers, Marengo& Hohenlinden; Michaelis- cötus: Racine, Phèdre und Thiers, Expédition en Egypte. Schriftliche Haus- und Klassen- arbeiten. Ostercötus: Fischer; Michaeliscötus: Hoburg.

5. Englisch. 3 St. Sonnenburg, 28 35; Lektüre in Sonnenburg und dazu Irving, Life of Columbus. Schriftliche Haus- und Klassenarbeiten.

Ostercõtus: Fischer; Herbstcötus: Hoburg.

6. Geschichte. 2 St. Deutsche und preußische Geschichte vom Regierungsantritt

Friedrichs des Großen bis zur Gegenwart. Ostercötus: Pauli; Michaeliscötus: Wolff.