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leitet über dieſe Waſſerdampf. Dieſer wird von Eiſen in der Rotglut, von den übrigen Metallen überhaupt nicht mehr reduziert. Bei ſehr hoher Temp. tritt Diſſociation des H.O ein.
Von Intereſſe iſt noch die Redukt. von Kohlenſäure C02 zu Kohlenoxyd CO durch glühende Kohle, was man bei jedem Holz⸗ kohlenfeuer beobachten kann, ſobald auf die glühende Maſſe friſche Holzkohlen geſchüttet werden. Es entſtehen dann bläuliche Flammen von verbrennendem C0; C0)+‿ C= 2 C0.
Die Reduktion der Metalloidoxyde zu O iſt ſchwer ausführbar. Chlorwaſſer im Sonnenlicht.
Thermochem. Erklärung der Neduſttionen.
Genaue thermochem. Unterſuchungen haben ähnlich wie bei den Additionsvorgängen auch bei den meiſten Reduktionen das Auf⸗ treten von Wärme nachgewieſen und folgende Regel ergeben: Die Reduktionen folgen in der Regel bei beſtimmten, meiſt höheren Temperaturen, Reduktionstemperaturen. Bei der Reduktions⸗ temp. iſt die Reduktion einer bin. Verbindung durch ein Element ohne weitere Wärmezufuhr dann möglich, wenn die Bildungswärme der neuen Verbindung die Zerſetzungswärme der alten übertrifft. Erläuterung:
Hgs+ Fe= Fes+ Hg+ 24— 20=+ 4 Cal.
Bei der Reduktion von Hgs durch Fe bildet ſich neu Fes, während dabei Hęs zerſetzt wird. Bei der Bildung von Fes werden 24 Cal. Bildungswärme frei, zur Spaltung von Hgs ſind 20 Cal. Zerſetzungswärme nötig, und zwar werden dieſelben, wenn keine Wärmezufuhr von außen ſtattfindet, von der frei werdenden Bil⸗ dungswärme des Fes verbraucht. Wir müſſen alſo bei jeder Re⸗ duktion von der entſtandenen Bildungswärme der neuen Verbindung die Zerſetzungswärme der zu reduzierenden abzählen. Bleibt dabei noch poſitive Wärmemenge übrig, ſo iſt die Reduktion ohne Wärme⸗ zufuhr möglich; bei negativer Wärmemenge iſt ſie ohne Wärme⸗ zufuhr nicht möglich.
a. Reduktionen mit Wärmeentwicklung.
Bildungswärmen einiger Oxyde:(Ka,O)= 97 Cal.(Zn,0)= 86.(Fe,0)= 69.(Fes,O0a)= 269.(Pb,0)= 51.(Cu,0)= 38.(Hg,0)= 31.(Age,0)= 7.(II,O) flüſſig 69.(II„O) gasf.= 58.(Die Bidungswärme des flüſſ. H.O iſt= der Bil⸗ dungsw. des gasf.+ der Verdampfungswärme).
1. Reduktion der Metalloxyde durch Waſſerſtoff. Ag.O H.= Ag. †. H.0—+. 58— 7=+ 51 Cal. Reduktion bei 1000. CuO+. H.= Cu+. Ha0+ 58— 38=+ 20„„„ 2000. PbO—+ H,= Pb HO+ 58— 51=+7„„ ſchwierig. KO+ H.= K.+ H.O+ 58— 97=— 39„„ unmöglich.


