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verbrennen und C bleibt zurück. Ruß, pulverförmiger C, entſteht bei unvollkommener Verbrennung von Harz, Pech, Stearin u. ſ. w. Steinkohle iſt durch langſame Verkohlung von Baumſtämmen in der Erde entſtanden. Durch Verkohlung von Knochen, Fleiſch und Blut entſtehen Knochen⸗, Fleiſch⸗und Blutkohle. Dieſe ſowohl wie Holzkohle beſitzen durch ihre Poroſität eine große Fähig⸗ keit, Farbſtoffe aus Löſungen und Gaſe in ſich aufzunehmen. Daher ihre Benutzung zum Entfärben von Zuckerſaft bei der Zucker⸗ fabrikation, ferner um ungeſundes Waſſer mittelſt eines Kohlen⸗ filters von den fauligen feſten und gasförmigen Körpern zu reinigen.
Alle Kohlenſtoffarten zeichnen ſich durch ihre Unlöslichkeit in allen Löſungsmitteln aus. Ferner ſind ſie weder ſchmelzbar noch flüchtig, wohl aber brennbar⸗
Verſuche: Leitet man über erhitzten C in einer Glasröhre einen Sauerſtoff⸗ oder Luftſtrom, ſo verbindet ſich der O mit dem C zu einem farb⸗ und geruchloſen Gaſe, Kohlenſäure CO?, die 1 ½ mal ſo ſchwer iſt wie Luft und deshalb, auf den Boden eines Cylinders geleitet, dieſen anfüllt. Eine brennende Kerze erliſcht ſofort in dem Gas. Eingeatmet wirkt die Kohlenſäure auf Menſchen und Tiere giftig. Gährkeller.—
Von ähnlichen Gaſen unterſcheidet man die Kohlenſäure durch ihre Fähigkeit, Kalkwaſſer zu trüben. Hierdurch weiſt man ſie auch in der ausgeatmeten Luft des Menſchen nach. Der erwachſene Menſch atmet täglich ungefähr 20 1 Kohlenſäure aus. Langſame Oxydation des Blutes durch den O der eingeatmeten Luft.
Die Kohlenſäure iſt bei gewöhnlicher Temperatur in einem gleichen Raumteil Waſſer löslich, kohlenſaures Waſſer, das prickelnd ſäuerlich und erfriſchend ſchmeckt und Lackmus ſchwach rötet.
Natürliche Säuerlinge ſind das Selterswaſſer, Apollinariswaſſer und viele andere beliebte Sauerwaſſer. Die Löslichkeit eines Gaſes wächſt mit abnehmender Temperatur des Löſungsmittels und mit der Zunahme des auf ihm laſtenden Druckes. Waſſer von 0o löſt faſt den doppelten Raum von Kohlenſäure. Sodawaſſer wird künſtlich dargeſtellt durch Einpumpen von Kohlenſaure unter Druck in Waſſer. An der Luft, d. h. bei vermindertem Druck, entweicht Kohlenſäure, wodurch ſich auch das Schäumen von Bier und Champagner erklärt.
Alle Gaſe laſſen ſich durch ſtarken Druck unter einer beſtimmten Tempe⸗ ratur(kritiſcher Punkt) verflüſſigen. So verdichtet ſich die Kohlenſäure bei einem Druck von 30 Atmoſphären und bei 00 zu einer farbloſen Flüſſigkeit.
Über ihrer kritiſchen Temperatur+ 31 läßt ſich die Kohlenſäure bei noch ſo hohem Druck nicht in den flüſſigen Zuſtand überführen. Verflüſſigung der früher als permanent angenommenen Gaſe. Bei vermindertem Druck z. B. an der Luft verdunſtet die flüſſige Kohlenſäure ſo raſch, daß durch die entſtehende Verdunſtungskälte von— 80° ein Teil der Flüſſigkeit zu einer ſchneeartigen Maſſe erſtarrt, die man jedoch trotz der Kälte auf die Hand nehmen kann, aber nicht feſt drücken darf, weil ſonſt den Verbrennungswunden ähnliche Verletzungen der Haut eintreten. Leidenfroſtſche Erſcheinung.
Haßlenuryd 00, das ſich von der Kohlenſäure durch geringeren Sauerſtoffgehalt unterſcheidet, entſteht durch Verbrennung von C
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