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Haus vom Goldberg bei Nördlingen mit zugehörigem Keller). An dieſem Modell ſind die Löcher für das Auflager des Kellerver⸗ ſchluſſes ſchön zu ſehen(Modell Nr. 29079 und 29081); ein Block⸗ haus.— Einer jüngeren Schicht der Steinzeit gehört das zweite Modell vom Goldberg an(Nr. 29080); es iſt ein ebenerdiges Pfoſtenhaus 26, Fußbodenbelag, Herd im Hauptraum, davor eine Vorhalle— Megaronl!l(ſiehe Abb. 8).
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Abb. 8. Aus Feſtſchr. z. 75 jähr. Beſtehen d. R.⸗G. C.-M., Abb. 9.
Beiſpiel eines anderen Pfoſtenhauſes, aber einräumig und eingetieft: Modell von Sarmsheim(Nahe),(Nr. 28256).— Neue techniſche Einzelheit: Verbindung der Pfoſten mit Flechtwerk, Lehmbewurf 2.
Sicher mehrräumiges Blockhaus der jüngeren Steinzeit: Großgartach, auf Tiſch2: eingetieft, Rampe als Eingang, Küche mit ſeitlichem Keller, Wohn⸗ und Schlafraum. Faſchinenwand zwiſchen dieſem und Küche. Lehmbewurf, Zickzackfries(rot-gelb- rot; Brand!).
Bodenbelag aus geſpaltenen Baumſtämmen bringen die Moorhäuſer aus Schuſſenried und Riedſchachen vom Federſee in Oberſchwaben(Vitrine am 2. Fenſter).— Block⸗ bzw. Pfoſtenbau des Vorhallentyps! 2.
Hausformen der Bronzezeit: Tiſch 3: Ein allgemeiner überblick lehrt, daß neue Grundformen nicht vorhanden ſind. Unter dem Tiſch: Grabmodell von Helmsdorf i. Th.(Nr. 23793): ein ein- facheres Erdſatteldach(tugurium), als es der Rekonſtruktions⸗
26 Modell und Abb. 8 falſch als Blockhaus rekonſtruiert.
27 materia des Tacitus!
28 Für den Primaner: Schon dieſe Beiſpiele der Skeinzeit zeigen, daß die Berichterſtattung der alten Schrifkſteller zwar Richtiges bringk: Rund⸗
hütten, bewohnbare Erdgruben, tugurium, Bauſtoffe, daß ſie aber nur einſeitiges Material bieten.


