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Daneben ist aber auch der Einfluss des Tresslers nicht zu verkennen. Die Zusammenfassung zahlreicher Einzelaufzeichnungen in Gruppen rührt von jemanden her, der das gesamte Material überschaute. Das kann nur der Tressler gewesen sein, denn ihm musste es aus seiner persönlichen Beteiligung an Einnahmen und Ausgaben, durch seine Abrechnung mit dem Grosskomtur bekannt sein. An einzelnen Erscheinungen lässt sich diese Behauptung noch erhärten. 1407 tritt ein neuer Tressler ein, und seine Einnahmen und Ausgaben bilden einen be- sonderen, den zweiten Teil des Jahresberichtes 1407. Vergleicht man jedoch die Unordnung, die in diesem herrscht mit der musterhaften Ordnung des ersten Teils, so kann kein Zweifel bestehen, dass der neue Tressler sich im Schreibwesen noch nicht zurechtfand. So sind darin zwei grössere Einträge ganz ausserhalb der übrigen Ausgaben verzeichnet und in der Gesamtabrechnung nicht berücksichtigt worden.¹) Und zwar offenbar in bewusster Absicht. Denn der erste Eintrag ist teilweise schon an einer früheren Stelle, im Zusammenhang der übrigen Aus- gaben, gegeben und erst nachträglich gestrichen worden. ²)
1. 132, 8— 133, 29, eine Gruppe, in der die Wandlungsgelder (s. über diese Finanzverwaltung p. 31. f.) vorherrschen, aber ohne ausschliesslich vertreten zu sein.
2. Schuldeinnahmen 133, 30— 135, 41.
3. Einnahme aus dem Pfundgeld 135, 41— 136, 7. Ueber die Stelle, an die er diese Posten zu bringen hätte, hat der Schreiber selbst geschwankt; er steht ursprünglich 132, 18— 27.
1403. Einnahmen.
I. Regelmässige. 203, 28— 204, 34. Darin sind die einzelnen Gruppen geordnet nach der Chronologie des ersten Eingangs.
II. Sonstige Einnahmen 204, 35— 205, 29. Chronologisch ge- ordnet. Doch gehörten 205, 26— 28(Zins von Bütow und Nessau) schon unter I.
III. Treselhebungen und Eingänge vom Münzmeister 205, 30— 206, 7. Chronologisch geordnet.
IV. Schuldeinnahmen 206, 9— 208, 20. Chronologisch ausser 208, 14—16.
¹) 437, 27— 34. 438, 31— 439, 21.
²) 437, 28— 29= 423, 32— 34.


