Aufsatz 
Die attische Kleruchie / von Oskar Kius
Entstehung
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42 5. Sammlung von Muſikalien. Keine Anſchaffungen. 6. Lehrmittel für den Zeichenunterricht. Neu angeſchafft wurde: Behrens, Flachornamente für den Zeichenunterricht(Fortſetzung). Allen denjenigen, welche die Sammlungen des Gymnaſiums durch Geſchenke bereicherten, wird hiermit der gebührende Dank ausgeſprochen.

VI. Stiftungen und Alnterſtützungen von Schülern.

1. Die Zahl der Freiſchüler während des Rechnungsjahres 1887/88 betrug 36, die Summe des erlaſſenen Schulgeldes 2537 Mark 50 Pfg.

2. Das Schönfeldſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 56 f.) wurde dem Studioſus der Theologie Fritz Paulus aus Volkmarſen verliehen.

3. Das Eckhard'ſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 57) genießt ſeit 1882 der Studioſus Suabediſſen aus Wabern.

4. Die Richter'ſche Denkmünze(ſ. Programm von 1848, S. 79 ff.) wurde zu Oſtern 1887 dem Abiturienten Ludwig Metz verliehen.

5. Aus der Flügelſtiftung(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurden im Laufe des ver⸗ floſſenen Schuljahres 254 Bände Schulbücher und 41 Schreibhefte an 42 bedürftige Schüler ausgegeben. Die Stiftung beſitzt jetzt 2274 Bände. Dem Kapital dieſer Stiftung floſſen 281 Mark zu, darunter 31 Mark von dem Komittee zur Feier des 80. Geburtstages des Herrn Profeſſors Dr. Flügel.

6. Das Prinz⸗Wilhelms-⸗Stipendium(ſ. Programm von 1877, S. 56) genießt ſeit dem 1. April 1886 der stud. math. Karl Auth in Caſſel.

7. Das Jubiläums-Beneficium(ſ. Programm von 1880, S. 23 ff.) erhielt eine beſondere Zuwendung von 250 Mark, ſodaß der Kapitalbeſtand jetzt 4370 Mark 75 Pf. beträgt. Dasſelbe wurde durch Beſchluß des Lehrerkollegiums den Unterprimanern Wilhelm Eberhard und Karl Paulus verliehen.

8. Das Dr. Ernſt Kornemann'ſche Stipendium(ſ. Programme von 1880, S. 25 u. von 1881, S. 68 f.) iſt dem Kandidaten des höheren Schulamtes Hugo Handwerk übertragen worden.

9. Lotz'ſche Stiftung(ſ. Programme von 1880, S. 25 und von 1881, S. 69). Das Stiftungs⸗ kapital iſt durch Zinſenertrag und milde Beiträge(darunter 100 Mark von Herrn Fabrikbeſitzer Hermann Rubenſohn) auf 4639 Mark 99 Pfg. angewachſen. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt der stud. iur. Wilhelm Weber aus Caſſel.

10. Dr. Friedrich Groß'ſche Stiftung(ſ. Programm von 1881, S. 13). Das Kapital der Stiftung beträgt jetzt 2800 Mark. Die Zinſen desſelben wurden im Sommerhalbjahre den Oberſekundanern Wilhelm Martin und Felix Fernſchild, im Winterhalbjahre den Oberſekundanern Wilhelm Martin und Arthur Tölcke verliehen.

11. Luther⸗Stipendium des Gymnaſiums(Lyceum Fridericianum) zu Caſſel 1883 (ſ. Programm von 1884, S. 37). An Geſchenken floſſen dieſer Stiftung zu: von Sr. Durchlaucht dem Fürſten zu Solms-Hohenſolms-Lich 300 Mark; von Herrn Hauptmann a. D. Schmitt dahier 6 Mark. Das Stiftungskapital beträgt jetzt 2762 Mark 16 Pf.