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ausgerandet. Zeichnung und Färbung ähnlich wie bei den vorhergehenden Arten, aber einförmiger, beim G blos der umgeschlagene Saum des Vorder- rands der Decken gelb, durch die dunkle, davor und dahinter helle Fär- bung der Nerven eine Art Querbinde in der Mitte der Decken. 6 ½— 6 ¾ mm. l.— Fall. Hem. Suec. II. 60. 2. Flor. Rynch. Livl. II. 168. 4. Herr.- Schäff. Deutschl. Ins. 143. 13(die Grössenangabe zu bedeutend).— Wiesbaden, August, September, nicht häufig. 5. I. lituratus Falt. lor.
II. Vorderrand der Decken nicht in einen abwärts gerichteten schmalen Saum er- weitert, die Fühlerborste des G meist mit länglich runder oder schmal länglicher (rutilans) Platte(bei den von Tremulae[nach Zetterstedt], auronitens, aurulentus und pPrasinus fehlt dieselbe). Die Zelle zwischen den beiden Gabelzweigen des äusseren Gabelasts des ersten Längsnerven der Decken berührt nie den Vorderrand, sie ist entweder länglich und demselben parallel oder, wenn der äussere Gabel- zweig undeutlich ist, nicht vorhanden. 6—26.
a. Die weiss und rostbräunlich gescheckten Nerven der Decken fast ganz, selbst, wenn auch weniger deutlich, auf den Enden zwischen den Spitzenzellen punctirt, wie bei Herrichii, der Nervenverlauf wie dort, überhaupt der genannten Art sehr ähnlich, aber dié Stirn länger, unten wenig schmäler als oben, die Seitennähte noch mehr gerundet, die Zügel über 1 ½ mal so breit als der Clypeus, die Wan- gen gut bis zum Ende des Clypeus reichend. letztes Bauchsegment hinten in der Mitte etwas eingeschnitten, die seitlichen Hälften des Hinterrands etwas ge- rundet, daher das Segment an den Seiten fast so lang als in der Mitte. Auch in der Zeichnung ähnlich Herrichii, aber mehr gelbbräunlich, heller, die dunkeln Zeichnungen weniger stark, die Unterseite des Hinterleibs bräunlich gelb, keine schwarzen Linien an der Innenseite des Vorderrandnerven. 2 gut 6 ½ mm. lang. — Ein 2 bei Baden von Helrn Senator von Heyden zu Frankfurt gefangen.
6. I. Heydenii n. sp. 9.
b. Nerven der Decken nur in den Hauptstämmen punctirt, meist nicht eigentlich gescheckt, fast nur durch die sonstigen Zeichnungen zweifarbig(wo die Decken- nerven unabhängig von der übrigen Zeichnung mehr oder weniger deutlich ge- scheckt sind, ist die Stirn nach unten sehr verschmälert and die Seitennähte der- selben fast grade, wie bei impressifrons, oder die Zügel sind nicht 1 ½ mal so breit als der Clypeus, wie bei vittifrons und rotundifrons). 7— 26.
aa. Nerven der Decken wenigstens stellenweise dunkel punctirt(laminatus, dessen
dunklere Exemplare bisweilen auf der Deckenmitte dunkle Puncte haben, s unter bb). 7— 17. aaa. Gesicht stark gewölbt, unter den Augen die Wölbung so hoch, als die Augen breit, Scheitel von oben gesehen in der Mitte gerundet woriretend, deutlich länger als an den Seiten, Nerven dicker schwalz oder braun und nicht oder wenig weiss oder hell. unterbrocheny„ beides besonders beim G, ihr Verlauf 2


