Aufsatz 
Geschichte der hebräischen Sprache als lebende Sprache
Entstehung
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Quarta. Klaſſenführer: im Winter Dr. Hattemer, im Sommer Schlenger.

1. Religionslehre(2 Stunden wöchentlich).

1) Katholiſche: a. Die Lehre vom Glauben und vom heil. Bußſakrament; das Kirchenjahr. b. Schriftliche Aufgaben. 2) Evangeliſche: combinirt mit VI. und V. 3) Israelitiſche: combinirt mit VI. und V..

2. Deutſch(2 Stunden) im Winter bei Dr. Hattemer, im Sommer bei Dr. Ohler: 1. Grammatik nach Bone's grammatiſcher Grundlage§ 35 bis 40 und von§ 46 bis Schluß, Anhang III; 2) Lectüre nach Boneis Leſebuch, 1. Theil; Memoriren ausgewählter poetiſcher Stücke. 3) Aufſätze.

3. Latein(8 Stunden). a. Im Winter bei Dr. Hattemer, im Sommer bei Schlenger(6 Stunden). 1) Grammatik nach Siberti: Das Viſſenswertheſte aus der Syntax, insbeſondere die Caſus⸗ und Tempuslehre bis cap. 95. 2) Stilübungen nach Süpfle's Aufgaben, 1. Theil Nr. 1 bis 100; wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit und von Zeit zu Zeit Compoſitionen und Extemporalien. 3) Lectüre aus Nepos: Themiſtokles, Ariſtides, Pauſanias, Cimon, Lyſander, Epaminondas, Pelopidas, Ageſilaus, Eumenes, Phocion. b. Im Winter bei Schlenger, im Sommer bei Schall(2 Stunden): Die Phädriſchen Fabeln nach Bone, Lateiniſche Dichter 1. Theil, Fabel 1 60. Das Nothwendigſte aus der Proſodik und Metrik.

4. Griechiſch(5 St.) im Winter bei Dr. Hattemer, im Sommer bei Schlenger: 1) Grammatik nach Curtius: Die Formenlehre bis zu den Verben auf 4 4. 2) Lectüre: Die entſprechenden Stücke in Jacobs' Elementarbuch. 3) Schriftliche Aufgaben aus dem Deutſchen ins Griechiſche; Compoſitionen.

5. Franzöſiſch.(2 St.) im Winter bei Schlenger, im Sommer bei Dr. Ohler: a. Formenlehre nach Albrecht's Elementarbuch 2. Abth.§ 26 bis Schluß. b. Grammatik nach Noiré: Die ganze Formenlehre mit ſämmtlichen Uebungsſtücken; c. Lüdecking: Ausgewählte Stücke von Nr. 1 bis 64. Die meiſten Stücke in franzöſiſcher Sprache erzählt. Retroverſionen.

6. Geſchichte und Geographie(3 St.) bei Dr. Hattemer. a. Geſchichte des Mittelalters nach Welter's Lehrbuch. b. Geographie nach Pütz' Leitfaden: Die Staaten Europa's außer Deutſchland. 4

7. Mathematik(3 St.) bei Weihrich. Wiederholung der Arithmetik. Die 4 Grundrechnungsarten mit Buchſtaben⸗ größen. Uebungen aus der Aufgabenſammlung von Bardey.

3. Naturgeſch.(1 St.) bei Weihrich. Im Winter: Allgemeines über die wirbelloſen Thiere mit vielen Demonſtrationen.

Im Sommer: Eingehende Beſchreibung vieler bei uns wild wachſender Pflanzen. 9. Zeichnen(2 St.) bei Dr. Lindenſchmit. 10. Schonſchreiven(2 St.) bei Werner. 11. Geſang bei Hom. 12. Turnen bei Vey.

Tertia. Klaſſenführer: Dr. Schall.

1. Religionslehre(2 St. wöchentlich). 1) Katholiſche: Die Lehre von den Geboten Gottes und der Kirche, der Gnade, den heil. Sakramenten und dem Gebete; das Wichtigſte aus der Liturgik. 2) Evangeliſche: Glaubenslehre nach dem Katechismus. Kirchengeſchichte, III. Theil. 3) Israelitiſche: Bibel, überſetzt und erklärt; Geſchichte der Israeliten; Hebräiſche Grammatik. 2. Deutſch(2 St.) bei dem Klaſſenführer. 1) Grammatik nach Bone, von§ 50 bis Ende nebſt den Anhängen. 2) Erklärung von Gedichten und proſ. Leſeſtücken nach Bone's Leſebuch I. Thl.; Declamationsübungen. 3) Aufſätze.

3. Latein(8 St.) a. Bei dem Klaſſenführer(6 St.). 1) Grammatik nach Siberti: Die ganze Syntax. 2) Stil⸗ übungen nach Süpfle I. Thl. Nr. 100 214. 3) Caesar. bell. gall. lib. I. u. IV.; lib. II. wurde theilweiſe curſoriſch geleſen. 4) Alle 8 Tage ein Penſum; außerdem Compoſitionen und Extemporalien. b. Bei Dr. Noiré (2 St.). Aus Bone, Latein. Dichter I. Thl.: Ovid. Met. Das Chaos, die 4 Weltalter, die Deukalioniſche Flut, Phaethon; das meiſte memorirt; Verſuche metriſcher Uebertragung.

4. Griechiſch(5 St.) bei dem Klaſſenführer. 1) Wiederholung und Erweiterung der Formenlehre nach Curtius; das Wichtigſte aus der Syntax. 2) Schriftliche Aufgaben aus dem Deutſchen in's Griechiſche. 3) Ueberſetzt wurden aus dem Elementarbuche von Jacobs: Die Beiſpiele zu den Verben auf 0⁴l und den unregelmäßigen Verben; ferner zweiter Curſus A. I.V; einige mythol. Erzählungen und Geſpräche; Fabeln des Babrius.

5. Franzöſiſch(2 St.) bei Dr. Stigetl. a. Grammatik nach Noiré: Syntax von§ 60 70 mit ſämmtlichen Uebungen. b. Lüdecking: Im II. Abſchnitt die Erzählungen Nr. 112. Retroverſionen.