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4. Franzöſiſch: 5 St. Theilweiſe Wiederholung des Penſums der Quita. Plötz Elementar⸗ grammatik II. Theil bis zu Ende. Mündliche und ſchriftliche Uebungen im Ueberſetzen. Leſeſtücke aus dem Anhang zu dem Lehrbuch geleſen und zum Theil memorirt. Wücheiitic 1 Exercitium oder Extemporale. Johannis.
5. Geſchichte: 3 St. Geographie des alten Italiens und Geſchichte Roms bis Trajan (incl.) Johannis.
6. Geographie: 2 St. Das Wichtigſte aus der phyſiſchen und politiſchen Geographie Europas mit beſonderer Berückſichtigung des deutſchen Reichs. Schönbrod.
7. Mathematik: a) Rechnen: 2 St. Wiederholung der Lehre von den gemeinen und Decimalbrüchen, angewandte Aufgaben mit Bruchanſatz, Procent⸗Rechnung. b) Geometrie: 2 St. Gegenſeitige Lage gerader Linien; gegenſeitige Abhängigkeit der Seiten und Winkel und Vergleichung der Flächen geradliniger Figuren. Schönbrod. c) Algebra: 2 St. Vorbegriffe; Summen und Differenzen; Producte und Quotienten; Theilbarkeit der Zahlen. Heis§ 1— 30. Dr. Wagner.
8. Naturkunde: 2 St. Im Sommer Beſtimmungen von Phanerogamen nach dem Linné'⸗ ſchen Syſtem mit beſonderer Beriickſichtigung der in denſelben zuſammengeſtellten natürlichen Familien; im Winter die Vögel, Reptilien und Fiſche. Schönbrod.
9. Zeichnen: 2 St. Nachbildungen von Gebäuden mit verändertem Maßſtabe; Ornament⸗ zeichnen; Anleitung zum Schattiren. Binder.
10. Schreiben: 2. St. Zu Schreibübungen dienten Geſchäftsaufſätze, Tabellar⸗Arbeiten und kaufmänniſche Briefe; daneben Uebungen in Fraeturſchrift. Vanhove.
Tertia.(Curſus zweijährig.) Ordinarins: ordentl. Lehrer Boſing.
1. Religionslehre: 2 St. a) Katholifche: Combinirt mit Quarta. b) Evangeliſche: Combinirt mit Quarta.
2. Deutſch: 3 St. Leſen und Erklären von Stücken aus Bachs Leſebuch. Das Wichtigſte aus der Verslehre und der Lehre von den Tropen und Figuren. Memoriren und Vortragen von Gedichten. Dispoſitionsübungen, theils an vorgeleſene Muſterſtücke, theils an gegebene Themata angeknüpft. Alle 3 Wochen ein Auffatz. Der Rector.
3. Latein: 5 St. Wiederholung und Einübung der wichtigſten Regeln der Syntax. Lho- mond p. 81— 103 und Caes. b. G. I, 1— 30. Vocabellernen im Anſchluß an Caesar. Wöchentlich 1 Exercitium oder Extomperale. Boſing.
4. Franzöſiſch: 4 St. Schulgrammatik von Plötz II. Stufe. Lection 1— 39. Mündliche und ſchriftliche Uebungen im Ueberſetzen. Vorabellernen und öfteres Ueberſetzen nach dem Gehör. Lectüre aus Plötz Chreſtomathie; Memoriren kleiner proſaiſcher und poetiſcher Stücke. Wöchentlich 1 Exercitium oder Extemporale. Der Rector..


