Aufsatz 
Antigone. Tragödie von Sophokles. Zur Einweihungsfeier des neuen Gymnasiums in Limburg an der Lahn übersetzt und für die Aufführung bearbeitet
Entstehung
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Chor.

Bote.

Chor.

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Dann ist er bei lebend'gem Leibe tot. Sein Haus mag glänzen von des Reichtums Pracht, Mag weit er herrschen mit Tyrannenmacht, Doch ohne Freud: nicht eines Rauches Schemen Gäb ich darum, wollt man die Freud mir nehmen.

Was für ein Leid des Fürstenhauses bringst Du nun schon wieder?

Tod der eine! Und Der Lebende ist schuld an seinem Tode.

Und wer ist tot? und wer der Mörder? sprich!

Bote. Haimon liegt tot, bespritzt mit eignem Blut.

Chor.

Von Vaters oder von der eignen Hand?

Bote. Von eigner Hand, dem Vater grollend, denn

Chor.

Er tötet' ihm Antigone, die Braut.

O Seher, bald erfüllte sich dein Wort!

Bote. So steht's, nun gilt's, was weiter soll geschehn.

Ch or.

Euryd.

Wahrhaftig, sieh, da kommt schon Eurydike, Des Kreon unglücksel'ges Weib. Das Haus Verläßt sie eben, grade trifft sich's recht, Oder sie hörte Kunde schon vom Sohn.

Ihr Bürger, ich vernanm das Wort; grad schritt Zum Ausgang ich, um mit Gelübden und Gebet die Pallas hilfesuchend anzuflehn. Schon zog die Tür ich an und lockerte Den Riegel, da klingt mir ins Ohr das Wort

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