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Hierher gehören aa. die Waaren- und Reiselexika, 55. die allgemeinen geogra- phisch statistischen Wörterbücher und co. die allgemeinen Encyclopädien der Handels- wissenschaften in alphabetischer Artikelfolge.
Wir fragen zuerst nach den eigentlich handelsgeographischen Wörterbüchern und machen dabei die Wahrnehmung, daſs dieselben gänzlich veraltet sind. Nur ein einziges hat sich neben den vielgesuchten lexikalischen Werken unter b seinen Platz dauernd zu sichern vermocht, und das ist Mertens„Neuestes Städtelexikon“, 1854 neu aufgelegt; es gehört aber nicht einmal als Hauptrepräsentant in unsre Rubrik, weil es nur topographisch mercantil ist. Thons„Geographisches Handelslexikon für Kaufleute“ etc.(2 Bände), welches 1823 erschien, brachte es 1831 zu einer zweiten Auflage. Schedels„Neues und vollständiges geographisches Lexikon für Kaufleute und Geschäftsmänner“(3 Bünde) hat sehr bald aufgehört, neu zu sein; es erschien in den Jahren 1802— 4. Kalkmanns „Vollständige Handelsgeographie für Kaufleute, Versicherer und Seefahrer in alphabe- tischer Ordnung“(6 Bände), 1807— 10 erschienen, hat gleiches Schicksal gehabt. Der Umstand, daſs geographische Kenntniſs, wie speciell sie auch sei, innerhalb des kauf- männischen Wissens doch immer von allgemeinerer Natur ist, darum auch nur auf der Grundlage einer ihr proportionalen Gesammtbildung erwächst und praktisch sich ver- werthet, sowie das rasche Abwelken der statistischen Bestandtheile des geographischen Stoffes und die siegreiche Concurrenzfähigkeit der im nächsten Abschnitte zu be- sprechenden Encyclopädien haben diesen Werken ein frühes Grab bereitet.
6. Der ersten Gruppe zweite Partie.
Es ist bereits gesagt, daſs die Klasse der Wörterbücher, welche bald in kleineren, bald in gröſseren Portionen Handelsgeographisches geben, ohne jedoch auf Handelsgeo- graphie sich zu beschränken, sehr vielartig ist. Wer kennte nicht eins der ziemlich weit verbreiteten Zeitungslexika von Winkopp(1802— 7 erschienen und unvollendet geblieben), Jäger und Mannert(1811 vollendet), D. Stein(1824), von Niemann(1840), Weber (1852) u. A., oder der Postlexika von Richter(1804), C. Stein(1834) und Riedheim (1847)? Näher stehen unserm Gegenstande die Waarenlexika, eine üppig wuchernde Species. Sie sind um deſswillen mit den Reisewörterbüchern in eine Abtheilung zusammengeworfen worden, weil sie in ziemlich gleich verwandtschaftlicher Nühe zur Handelsgeographie stehen. Während die letztern über die mercantilen Verbindungen zwischen den ver- schiedenen Ländern der Erde, als über Karavanen, Postenlauf, Dampfschiff- und Packet- bootfahrt, Eisenbahnen u. s. w. Auskunft ertheilen, wie z. B. Raff elsbergers„Allge- meines lexikographisches Central-Handbuch der Reise- und Handelsverbindungen in allen
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