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und dem Buchſtaben k zu erörternden k⸗Laut, die Ausſprache der den Gegenſtand der Lektion 48 bildenden Buchſtabengruppe ti+† Vokal mit der beim Alphabet ſchon zu berührenden Ausſprache des ſtimmhaften und ſtimmloſen s(ohne Berührung der von Plötz gegebenen Regeln) in Verbindung gebracht werden. Die in Lektion 51 mitgeteilten Regeln über die Ausſprache von x können wohl nicht gut entbehrt werden, und finden am beſten hier erſt, nicht bei der Beſprechung des Alphabets ihren Platz. An das Alphabet können nicht an⸗ geknüpft werden die in Lektion 3 behandelten Naſal⸗ und die in Lektion 39 und 41 gegebenen erweichten Laute (Sons mouillés). Bei den erſteren ſind die von Plötz zur Veranſchaulichung beigefügten deutſchen Wörter ganz unberückſichtigt zu laſſen, da ſie den franzöſiſchen Naſallaut gar nicht enthalten; die Verſchiedenheit der Orthographie: ain, aim, ein läßt ſich leicht an die in Lektion 2 ſchon dageweſene Orthographie ai und ei für offenes e anknüpfen; bei im und in mache man Sarauf aufmerkſam, daß naſales i(das ſich in unſeren heſſiſchen Dialekten findet) im Franzöſiſchen nicht mehr vorkommt, daß es eins geworden iſt mit naſalem e; beim Einüben der Naſale ſind beſonders ain und un ſcharf auseinander zu halten. Bei der Behandlung der⸗ erweichten Laute wird man, wieder unter Nichtbeachtung der von Plötz gegebenen Regeln, auf den Urſprung derſelben zurückgehen und zeigen, daß man z. B. lateiniſch familia nur ſchnell auszuſprechen braucht, um die nächſte Entwickelungsſtufe fam ilje zu bekommen, und daß allmählich von der Lautgruppe ſje nur noch j übrig geblieben iſt, daß ebenſo lateiniſch linea übergehen mußte in linje, das ſich nach Verſtummen oder vielmehr immer mehr zunehmendem Abſchwächen des auslautenden e annähernd ſo erhalten hat. Hierauf weiſe man auf die eigentümliche Orthographie dieſer Laute hin und nehme dann die Einübung vor. Durch das Zurück⸗ gehen auf den Urſprung des erweichten 1 und n werden dem Schüler auch die in Lektion 40 aufgeführten ſcheinbaren Ausnahmen erklärlich und intereſſant werden.
Eine beſondere Behandlung erfordert ferner die Ausſprache der in Lektion 29 aufgeführten Buch⸗ ſtabengruppen ay, ey, oy und uy. Bei der Beſprechung des Alphabets konnte nur geſagt werden, daß i grec im Franzöſiſchen den Laut eines gewöhnlichen i hat; hier in der Lektion iſt nun den Schülern mitzuteilen, daß in einer Anzahl von Wörtern und Formen das Zeichen y zwei i darſtellt, von welchen das zweite als j geſchrieben wird( alſo= i+ z, y), die richtige Ausſprache wird dann leicht begreiflich gefunden werden und raſch eiuzuüben ſein.
Mit dem Uebermitteln und Beibringen der franzöſiſchen Laute im einzelnen iſt aber(vgl. oben S. 7) nicht mehr als der erſte Schritt in der Ausſprachelehre gethan; nur im Zuſammenhang des Satzes können der einzelne Laut und das einzelne Wort erſt zur Geltung kommen. Demgemäß beginnen bei Plötz ſchon in Lektion 4 ganze, wenn auch nur kurze, Sätze. Dieſe lieſt der Lehrer zunächſt vor und überſetzt ſie, worauf er ſie von den einzelnen Schülern nachleſen, aber nicht eher ins Deutſche überſetzen läßt, als bis ſie jeder, ohne zu ſtocken, richtig und geläufig zu leſen vermag. Im ganzen erſten Jahr des Unterrichts wird es über⸗ haupt nötig ſein, daß der Lehrer alles, was den Schülern zum erſten Mal in franzöſiſcher Sprache dargeboten wird, alſo Vokabeln, Sätze und ganze Leſeſtücke, vor allem ſelbſt korrekt vorlieſt oder vorſpricht.
Mit dem richtigen Leſen des vereinzelten Satzes iſt das der Ausſprachelehre geſteckte Ziel jedoch auch noch nicht erreicht, dasſelbe beſteht in dem fließenden, zuſammenhängenden und ſinngemäßen Leſen eines ganzen Leſeſtücks. Hier kommt als weitere Schwierigkeit der rhetoriſche Accent hinzu, d. h. die dem Inhalt entſprechende Modulation der Stimme.“ Dieſe wird hauptſächlich erreicht durch die Einteilung des zu leſen⸗ den Stückes in Sprachtakte, d. h. dem Sinne nach eng zuſammengehörende und ohne jede Unterbrechung zu leſende Wortgruppen. Auch hier muß ſorgfältiges und wiederholtes Vorleſen von ſeiten des Lehrers das Meiſte thun. Beachtenswert iſt auch die von Kühn(a. a. O. S. 21) gegebene Anweiſung. Beſonders förderlich zum Erzielen des geläufigen Ausſprechens eines größeren Ganzen wird es auch ſein, hier und da ein zuvor genau⸗
*) Vergl. Kühn, Anfangaeunterricht S. 19.


