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tirt und grossentheils rückübersetzt wurde Weller's Lesebuch aus Livius cap. I—IX, XV XVII, XIX- XXI, XXVI, XXIX, XXX. 4 St. Prof. Riese. Als Vorbereitung zur ersten Lectüre poetischer Stücke wurde aus Ellendt-Seyffert die Lehre von der Quantität der Silben durchgenommen. Sodann wurden aus Siebelis tirocin. poet. Buch I-— III, 9 übersetzt, erklärt, repetirt und zum Theil memorirt. 2 St. Prof. Ebere.
Griechisch: In der Grammatik wurden nach Buttmann's Schulgrammatik ed. 1866 §§ 1— 80 zweimal repetirt und§§ 81— 109 erklärt, gelernt, eingeübt und mehrmals repetirt, sowie nach Müller’s Tabellen die irregulären Verba mehrmals memorirt. In Jacobs' Elementarbuch wurden im ersten Cursus IX, X, XI, im zweiten Cursus Abschnitt I, II, III, IV, ferner einzelne Abschnitte aus C, a, b und E, 1— 3 prä- parirt, übersetzt, grammatisch ausführlich besprochen, repetirt und rückübersetzt. Zur Uebung im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Griechische wurden nach Halm I und II wöchentlich Exercitia scholastica sowie Extemporalia in erster und zweiter Bearbeitung geliefert und genau durchgegangen. 6 St. Prof. Riese.
Deutsch: Ausgewählte Gedichte erzühlender Art von Schiller und anderen wurden ge- lesen, eingehend besprochen und memorirt. Grammatische und stilistische Regeln wurden durchgenommen, gelernt und bei Durchnahme der Aufsätze, deren die Schüler monatlich je einen zu liefern hatten, ausführlich erläutert. Ausserdem wurden einzelne Abschnitte aus Weller’'s Lesebuch aus Livius schriftlich übersetzt. 2 St. Prof. Riese.
Französisch: Ploetæ' Schulgrammatik Lect. 17— 24 uebst Uebersetzung aller Beispiele, theils mündlich, theils schriftlich.— Lädecking II. p. 1—12.(bis Oct. 1871). 2 St. Prof. Ernst.— Ploet, Schulgr. S. 154— 171. Regeln erklärt und gelernt; Vokabeln memorirt. Beispiele mündlich und schriftlich übersetzt. Von Zeit zu Zeit ein Extemporale.— Lüdecking II. p. 13— 25.(Seit December 1871). 2 St. Peschier.
Geschichte: Griechenland vom Ausgang des peloponnesischen Krieges bis auf Alexander. Geographie des alten Italiens. Römische Geschichte bis zum Tode Cäsars; mit Benutzung von Beck's Handbuch§§ 31— 40. 2 St. Prof. Creizenach.
Für die katholischen Schüler s. Quarta.
Geographie: Das Donau-Tiefland. Die österreichischen Kronländer. Grossbritannien und seine aussereuropäischen Besitzungen. 1 St. Prof. Creizenach.
Mathematik: 1. Ebene Geometrie(Planimetrie), insbesondere die Parallelen- und Con- gruenz-Lehre, nebst Anwendungen. Von Zeit zu Zeit wurden zur Uebung im Auf- fassen complicirtere Constructionen mit Zirkel und Lineal(nach dictirter Beschrei- bung) ausgeführt. 1 St. Allgemeine Arithmetik, insbesondere die einfachsten Rechnungsoperationen in Bezug auf positive und negative, auf bestimmte und un- bestimmte Grössen, auf ganze Zahlen und Brüche. 2 St. Prof. Oppel.


