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Bologneserfläschchen. Eprouvetten. Zylinderglas. Modell einer Turbine.
Stereometrische Modelle. Durch Schenkung.
2 Röntgen-Photographien(von Andreas Gassner, Schüler der VIII. Klasse).
b) Naturgeschichte. I. Kabinet. Durch Ankauf.
Clupea sprottus, Sepiabeutel, Eßbares Schwalbennest, Hummelnest, Gift- zühne von Crotalus, Argyronecta aquatica, Fucus vesiculosus(in Formalin). Geologischer Hammer, Schwefelkrystalle von Girgenti, Vulkanische Asche, Moosachat, Gipsrose.
Durch Schenkung.
43 Schnecken und 6 Muschelarten von Schüler Kerer(IV), Goldfasan von Herrn Josef Stemberger, 8 Stück Mineralien von Max Schönach(stud. phil.). Ferner kleinere naturhistorische Objekte von den Schülern Bertsch(ID, Matt(II), Zanier(V), Bayr(VI), Beck(I), Waibl(V) und vom Kustos.
II. Botanischer Garten.
Verschiedene Sämereien, lebende Freiland- und Glashauspflanzen wurden teils angeschafft, teils tauschweise erworben. Bei den Gartenarbeiten beteiligten sich ab und zu die Schüler: Dorighelli, Mayr, Stocker, Wilhelm, Gau, König, Treitner, Waibl, Ginthör, Vinzenz, Rinderer, Briem.
F. Freihandzeichnen.
a) Durch Ankauf. 1. Tafelreißschiene und ein gleichschenkligrechtwinkliges Dreieck. 2. Thieme, Skizzenhefte. 3. 21 Stück glasierte Ton- und Steingutgefäße aus Küche und Haus. 4. Elßnersche Modelle u. zw. Haus, Tor, Rad, Brunnentrog, Ziehbrunnen, Altarhäuschen, Tisch und Stuhl. 5. 10 Stück unter Glas montierte Schmetterlinge, 10 Stück exotische
Schmetterlinge. b) Durch Schenkung.
Eine Serie moderner Tapeten vom hiesigen Tapezierer Alfons Hagg. Geschirre und Lampen aus dem Bregenzerwald vom Schüler Feuerstein.
G. Musikalien. Herr Wunibald Briem schenkte der Anstalt 20 Exemplare seines „Brixner Diözesan-Gesangbuches“.
VI. Unterstützungswesen.
Im Schuljahre 1902/03 waren an der Anstalt 70 Stiftlinge. Die Stiftungs- genüsse betrugen K 5966.
Viele arme Schüler wurden in hochherziger Weise von den Bewohnern der Stadt und Umgebung durch Zuwendung von Kosttagen und Monatgeldern, sowie durch andere Wohltaten unterstützt.
Manche Wohltäter ließen auch in diesem Schuljahre unbemittelten Schülern die Gaben durch die Unterstützungskasse des Gymnasiums zukommen, z. T. mit Bezeichnung der zu bedenkenden Studenten. Weniger Bemittelte er- hielten von der Anstalt leihweise Lehrbücher aus der Unterstützungsbibliothek.


