Aufsatz 
Über die Ausdehnung der säkularen Bewegungen des festen Erdbodens : 1. Teil
Entstehung
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c. Gesundheitszustand bei Schülern und Lehrern. Beurlaubungen. 1. Gesundheitszustand bei Schülern.

Der Gesundheitszustand der Schüler gibt zu keinen besonderen Bemerkungen Ver- anlassung, an der Grenzscheide der Jahre und auch in den ersten Wochen dieses Jahres kamen viele Erkältungen vor und namentlich in unteren Classen viele Versäumnisse. Einige Schüler mussten allerdings auch wegen schwerer Krankheit lange Zeit fehlen oder ganz austreten. Zu einer genauen Statistik reichen die Mittheilungen, die uns gemacht werden, nicht aus, wir könnten nur die Zahl und Dauer der Versäumnisse, nicht aber die Gründe mit Sicherheit angeben.

Die Zahl der Schüler, welche wegen körperlicher Gebrechen oder sonstiger Leiden vom Turnen freigelassen werden mussten, ist gering.

2. Gesundheitszustand der Lehrer und Beurlaubungen.

Herr Dr. Böttger musste in Folge schwerer Erkrankung seinen Unterricht vom 13. Juni an aussetzen und hat ihn noch nicht wieder aufnehmen können. Herr Oberlehrer Dr. Nabert war die 11 ersten Wochen zur Herstellung seiner durch schwere Krankheit erschütterten Ge- sundheit beurlaubt und musste im Januar 1877 noch einmal eine Woche versäumen. Herr Dr. Oppel fehlte im ganzen 7 Wochen 4 Tage, Herr Reiff 5 Wochen, Herr Luedecking über 4 Wochen in Folge von Krankhbeit. Sonst kamen keine lang anhaltenden Versäumnisse vor. Im Anfang des Jahres 1877 häuften sich vorübergehende Verhindenungen durch Krankheit in einer Weise, dass es schwer war den Unterrichtsplan aufrecht zu erhalten, es konnte nur mit grosser Hingabe einiger Lehrer und durch häufiges Eintreten des Directors geschehen.

Der Urlaub des Herrn Oberlehrers Dr. Rein dauerte bis zu seinem Amtsaustritte am 1. Juli 1876.

Der Director war zweimal im Wintersemester 10 Tage durch seine Mitgliedschaft in der Prüfungscommission für einjährig Freiwillige in Anspruch genommen, konnte aber einen grossen Theil seiner Stunden dessenungeachtet ertheilen.

d. Räumlichkeiten, Geräthschaften, Bibliothek, Sammlungen, Apparate und sonstige Lehrmittel.

1. Räumlichkeiten und Geräthschaften. Im Sommer waren die Vorschulclassen noch am Bockenheimer Thore, nach Abtrennung der Elisabethenschule konnten sie in das Haupt- schulhaus Grosse Friedbergerstrasse 28 aufgenommen werden. Doch ist auch jetzt, wie vorher ausgeführt, der Raum äusserst beschränkt, nur ein kleines Zimmer für den naturwissenschaft- lichen und mathematischen Unterricht der Oberprima wurde gewonnen.

Eine grosse Anzahl von Classen wurde mit neuen zweisitzigen Schultischen ausgestattet, der vorausgesehene Uebelstand, dass die Festschraubung der Tische in dem schlechten Dielen- werke nicht halten werde, stellte sich bald in verschiedenen Classen heraus.

2. Bibliothek. A. Neue Anschaffungen: Schumann, Lehrbuch der Pädagogik. 2. Th. A. Schmidt, Shakespeare-Lexikon.