Aufsatz 
Zur Geschichte der Stadt und Herrschaft Limburg a. d. Lahn : 1. Teil
Entstehung
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2. Wiederholung des Pensums der Quarta:; sonst wie unter 1.. Jehn.

Pranzösisich: 1. und 2.: Plötz Schulgrammatik: Lektion 1 bis 20. Mündliche und schriftl. UÜber- setzungsübungen. Lernen der Vocabeln, zweiwöchent- liche Exercitien oder Klassenarbeiten. 2 St. Dazu kamen 18826 Übungen im Memorieren leichter Er- zühlungen aus Lüdekings Lesebuch, und im Nieder- schreiben französ. Dictate.

Westenberger; seit Neujahr d. J. Dr. Müller.

Geschichte: 1 und 2.: Deutsche Geschichte bis zum Westfälischen Frieden. 2 St.

Der Ordinarius; seit Neujahr 1883 Hillebrand.

Geographie: 1. und 2.: Geographie der ausser- deutschen Lünder Europas 1 St.

Der Ordinarius; seit Neujahr d. J. Dr. Becker.

Mathematik: 1. und 2.: a. Arithmetik: Die vier ersten Rechnungsoperationen mit einfachen und ausammengesetzten allgemeinen Grössen(algebraischen Summen, Producten und Quotienten) im Anschluss an die§§ 1 25 der Aufgabensammlung von Heis. Vierwöchentlich ein Extemporale. 11 ½2 St.

b. Geometrie: Von den Dreiecken und Vier- ecken, meist nach Koppe's Planimetrie. Zahlreiche Konstruktionsaufgaben. Vierwöchentlich ein Extem- porale. 11⁄½ St. 4. Dr. Müller.

Naturbeschreibung: 1. Ubersicht des Tierreichs. 2 St. 2. S. Botanik. W. Übersicht des Tierreichs. 2 St. Schenck.

Quarta. Ordinarius: Gymnasiallehrer Dr. Becker.

Religionslehre: a. katholische: 1. und 2.: Das Sakrament der Busse,(Ablass) hl. Olung, Ehe, die Gnadenlehre, das Kirchenjahr mit seinen Festen 2 St. Dazu kamen 1882/⁄83 die Lehre über Sakra- mente und Sakramentalien, kirchl. Gebräuche und Cäremonien, das Gebet des Herrn, der englische Gruss, die hl. Taufe u. Firmung. Abschluss der bibl. Geschichte. Erklärung lateinischer Hymnen 2 St.

Westenberger.

b. evangelische: 1. bis zum 21. Januar: Ein- führung in die allgem. Bibelkunde; speziell: Haupt- inhelt der einzelnen Geschichtsbücher des A. Test. Aus dem Landeskatechismus: Die Glaubenslehre. Memorieren erklärter Bibelsprüche, Kirchenlieder und Psalmen. 2 St. UIIrich.

Vom Anfang des Februar an combinirt mit III.

2. Combinirt mit III.

Deutsch: 1. und 2.: Lesen und Erklären ausge- wühlter prosaischer und poetischer Lesestücke aus Linnig's Lesebuch II; die Lehre vom einfachen und zusammengesetzten Satze; Deklamationsübungen. Alle 14 Tage ein Aufsatz. 2 8t. Dr. Becker.

Lateinisch: 1. a. Nepos III V, VII- XIII 4 8t.

b. Wiederholung der Formenlehre; die Kasus- lehre nach Siberti-Meiring; die wichtigsten Regeln über Tempora und Modi, den Acc. c. Inf. und die Participien; mündliche Übersetzung der Ubungsstü- cke in Meirings Ubungsbuch für IV. Wöchentlich 1 Exercitium und 1 Extemporale. 6 St.

2. a. Nepos I, II, XV- XVII, XIX, XX, XXIII,

i.§. 3 St., i. W. 2 St. i. W. Siebelis Tirocin. poët-

III 18. 19 2 St. b. Grammatik etc. wie oben, i. S§. 6 St., i. W. 5 St. Dr. Becker. Griechisch: 1. Die Formenlehre bis§ 245 in

der Grammatik von Curtius. Mündliche Ubersetzung aus Wesener's Elementarbuch. Memorieren der Voca- beln. Wöchentlich ein Exercitium oder eine Klassen- arbeit. 6 St, Jehn.

Französisch: 1. Ploetz' Elementarbuch, Lekt. 60 85; Erlernen der Vocabeln, Ubersetzung der Übungsstücke. Leichte Sprechübungen. Zweiwö- chentlich ein Extemporale. 2 St.

2. Ploetz, Lekt. 60 Ende. Lektüre und Me- morieren der kleinen Erzählungen und Gedichte in dem Anhange zu Ploetz Elem.-B. unter Anknüpfung leichter Sprechübungen. Zeitweilig ein französiches Dictat statt des Extemporale. Sonst wie unter 1- 5 St. Dr. Müller.

deschichte: 1. und Die hervorragenden Personen und Ereignisse der griech. Geschichte bis auf Alexander d. Gr., der römischen bis auf Augu-

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2.

stus 3 St. Krämer, seit Neujahr 1883 Jehn. Geographie: 1. Die aussereuropäischen Weltteile 1 St. Jehn.

2 St.

2 d

2. Wie 1., aber Dr. Becker.

Mathematik: a. Xrith metik: 1. und 2.: Repe- tition der gemeinen Brüche, Dezimalbrüche, Reduction und Rosolution in den gebräuchlichsten Masssystemen, Zinsrechnung und Gesellschaftsrechnung im An- schluss an Schellen's Aufgaben für das theoretische und praktische Rechnen. Zweiwöchentlich ein Ex- temporale. 2 St.

b. Geometrie: 1. Einführung in die Geometrie durch Anschauungsunterricht, die Lehre von den winkeln und den parallelen Linien. UÜUbungen im Gebrauch von Zirkel und Lineal zur Lösung der einfachsten Konstruktionen. 1 St.

2. Wie unter 1.; ausserdem noch die Lehre vom Dreiecke(Kongruenzsätze), meist nach Koppe's Planimetrie. 2 St. Dr. Müller.

Naturbeschreibung: 2.: Grundlehren der Krystal- lographie und Mineralogie mit besonderer Berück- sichtigung der nächsten Umgebung. 2 St.

Dr. Müller. Fortsetzung und Erweiter- Perspectivo nach Modellen-

Hormel-

Zeichnen: 1. und 2.: ung der UÜbungen in V; 2 St.

Quinta. OQrdinarius: Gymnasiallehrer Jehn.

Religionslehre: a. katholische: 1. Katechis- mus: Wiederholung des Beichtunterrichts. Die Lehre von den zehn Geboten Gottes und den fünf Geboten der Kirche.(nach dem Diözesankatechismus) 2 St. Biblische Geschichte des A. T. bis zum bleibenden Untergange des Reiches Israel(nach Schuster's bibl. Geschichte.) 1 St. Westenberger.

2. Wiederholung des Beichtunterrichts, die Lehre über die vier ersten Artikel des apostol. Glaubens- bekenntnisses(nach dem Diözesankatechismus). Bibl- Geschichte: Das N. T. bis Auferstehung Christi(nach Schuster's bibl. Geschichte.) 2 St.

Westenberger-