21
eidechſe, 4 Spiritus⸗Präparate und zwar ein Tintenfiſch, Metamorphoſe der Waſſerſpinne und des Blutegels, Naturfraß; ein Rubin⸗Saphir.— Zu den Abbildungen und Schriften kamen hinzu: Ein Atlas der Alpenflora, herausgegeben vom Deutſchen und ſterreichiſchen Alpenverein.
Geſchenkt wurden: Ein Platydaſtylusguttatus, eine Kreuzotter aus dem Kaukaſus, eine Sandviper, eine
Korallenotter, eine Ringelnatter, eine Aeskulapnatter, eine Glatte Natter.— Von Sr. Majeſtät dem Kaiſer 3 Tafeln mit Abbildungen von niederen Tieren.— Von Herrn Kaufmann Abel hier eine Sammlung afrikaniſcher Schmetterlinge.
5. Geographiſche Lehrmittel: Sydow⸗Habenicht, orohydrographiſche Karte von Deutſchland.— Kiepert, Karte der deutſchen Kolonien; Sydow⸗Habenicht, orohydr. Karten von England und von Spanien.
Die Bibliotheken verwaltete Profeſſor Dr. Kius, die philologiſch⸗hiſtoriſchen Anſchauungsmittel Oberlehrer Paulus, die phyſikaliſchen Lehrmittel Oberlehrer Dr. Heermann, die naturgeſchichtlichen Oberlehrer Hebel, die geographiſchen Profeſſor Stoll, die Sammlung von Muſiealien Oberlehrer Dr. Brede, die Lehrmittel für den Zeichenunterricht Zeichenlehrer Wenzel, das Hauptinventar und Turn⸗ inventar Lehrer am Gymnaſium Bättenhauſen.
Allen freundlichen Gebern, welche unſere Sammlungen mit Geſchenken bedacht haben, ſage ich auch an dieſer Stelle im Namen des Gymnaſiums herzlichen Dank..
VI. Stiktungen und Enterktützungen von Gchülern.
1. Die Zahl der Freiſchüler während des Rechnungsjahres 1898/99 betrug 34, die Summe des erlaſſenen Schulgeldes 3600 Mark.
2. Das Schönfeldſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 56 f.) erhielt für 1898 der Studioſus der Theologie Wilhelm Lohr aus Schwebda.
3. Das Eckhardſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 57) genießt ſeit 1897 der Studioſus der Ingenieurwiſſenſchaften Johannes Kankelwitz aus Lütgendorf.
4. Aus der Flügelſtiftung(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurden im Laufe des ver⸗ floſſenen Schuljahres Bücher und Schreibhefte an 103 Schüler ausgegeben. Der Kapitalſtock dieſer Stiftung beträgt 4682 Mark 10 Pf.
5. Das Prinz⸗Wilhelms⸗Stipendium(ſ. Programme von 1877, S. 56, und von 1889, S. 71) erhielt der stud. jur. Hans Püttgen aus Caſſel.
6. Das Jubiläums⸗Beneficium(ſ. Programm von 1880, S. 23 ff.) beſitzt jetzt einen Kapitalbeſtand von 4553 Mark 27 Pf. Dasſelbe wurde zu einer Hälfte dem Untertertianer Ernſt Ide und zur anderen Hälfte dem Unterprimaner Ernſt Frankfurth verliehen.
7. Das Dr. Ernſt Kornemannſche Stipendium(ſ. Programm von 1880, S. 25, und von 1881, S. 68 f.) erhielt der Kandidat Dr. phil. Heinrich Weber aus Caſſel. Kapitalbeſtand: 18 967 Mark 77 Pf.


