Aufsatz 
Ueber einige geologische Fragen / von Ferd. Henrich
Entstehung
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Englische Sprache.(3 St. wöch.) a. Gram- matik: Crüger's Schulgrammatik II. Cursus. Die zusammenhängenden Erzählungen als Exer- citien corrigirt. b. Lectüre: Lüdecking's englisches Lesebuch I. Theil. Viele Gedichte wurden auswendig gelernt. Kleine Sprechübungen und Reproductionen des Gelesenen. Ebenau.

Religion.(2 St. wöchentl.) a. Protestanten. Jacobusbrief gelesen u. erklärt. Kirchengeschichte bis Ende des V. Jahrhunderts, nach Beck Thl. I.§. 231 256. Krebs.

b. Katholiken: Die Göttlichkeit der christ- lichen Offenbarung. Die Lehre von der Kirche. Im Sommer: Tripp, im Winter: Hilpisch.

Geschichte.(3 St. wöchentl.) Geschichte der Macedonier, Griechen und Römer nebst der be- treffenden Geographie. Nach Pütz Grundriss der Geschichte und Geographie der alten Zeit.

Bellinger.

Arithmetik.(2 St. wöchentlich.) Quadratische Gleichungen mit 1 und 2 Unbekannten. Die mathematischen u. geometrischen Reihen. Zin- zes-Zins und Rentenrechnung. Permutationen, Combinationen und Variationen. Die imaginären Grössen, geometrische und analytische. Die cu- bischen Gleichungen. Henrich.

Geometrie.(3 St. wöchentl.) Die ebene und sphärische Trigonometrie mit zahlreichen Auf- gaben und Anwendungen. Die Stereometrie 1 St. wöchentlich. Henrich.

Darstellende Geometric.(2 St. wöchentl.) Die Anfangsgründe der darstellenden Geometrie bis zur Projection der ebenen und räumlichen begrenzten Gebilde. Unverzagt.

Naturgeschichte.(1 St. wöchentl.) Krystallo- graphie. Henrich.

Physik.(2 St. wöchentlich.) Beendigung der Lehre von der galvanischen Electricität, die In- ductionselectricität, die Thermoelectricitüt und die atmosphärische Plectricität, die Lehre vom Schall. Greiss.

Mechanik.(2 St. wöchentl.) Die Statik und die Dynamik fester Körper, letztere bis zur Pen- delbewegung. Greiss.

Chemie. Im Sommer: Stöchiometrie mit Uebun- gen im Berechnen stöchiometrischer Aufgaben. (4 St. wöchentl.) Casselmann.

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Im Winter: Schluss der organischen Chemie. Die speciellere Chemie von Sauerstoff, Schwefel, Chlor, Brom, Jod, Fluor, Cyan, Ferrocyan, Fer- ridcyan, Rhodan und Stickstoff.(3 St. wöchentl.) Nach Casselmann's Lehrbuch der Chemie. Henrich. Freies Zeichnen(facultativ).(3 St. wöchentl.) Combinirt mit Cl. I. de Laspée.

Gesang.(1 St. wöchentl.) Schmitt.

Prima.

Ordinarius der Oberprima: Im Sommer Professor Casselmann; im Winter Conrector Unverza gt.

Ordinarius der Unterprima: Professor Greiss-

Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) Gelesen wurden im Sommer: Schiller's Jungfrau von Orleans und Göthe's Hermann und Dorothea; im Winter: Schiller's Wilhelm Tell. Lite- raturgeschichte. Nach kurzem Ueberblicke der älteren Zeit, die zweite Blüthenperiode bis auf die Dichter aus der Zeit der ersten Decennien unseres Jahrhunderts. Vielfache Declamations- übungen und freie Vorträge. Uebungen im Dis- poniren. Alle Monate wurde ein deutscher Auf- satz geliefert und corrigirt. Ebenau.

(3 St. wöchentlich.) a. Grammatik. Wiederholung der wichtigsten grammatischen Regeln und Einübung derselben

Lateinische Sprache.

durch häusliche und Schulexercitien nach dem Uebungsbuch von Spiess und Dictaten. Jede Abtheilung 1 St. wöchentl. b. Lectüre. Das

bellum Ingurthinum v. Salust wurde in's Deutsche übersetzt. Virgil's Aeneis J. 1315. Privat- lectüre: Einzelne Abschnitte aus Livius und Caes. b. civ. Bellinger.

Französische Sprache.(4 St. wöchentl.) Ge- lesen wurde eine Anzahl Stücke in dem 2. Theile von Lüdeking's Lesebuch, sodann die Biogra- phie de James Watt von Arago und die Athalie von Racine. Ausgewählte Kapitel der Grammatik wurden durchgegangen mit Zugrundelegung der

Formenlehre und Syntax von Plötz. Exercitien nach den Uebungen zur Syntax von Plötz. Unverzagt.

Englische Sprache.(3 St. wöchentl.) Syntax nach Crüger's Lehrbuch der engl. Sprache. 2 Cursus. Die grössern zusammenhängenden