29 Mit dem Zeugniſſe der Reife verließen die Anſtalt zu Oſtern 1879: — Staud u. Wohnort E E Namen. Aa. Geburtsort. Alter. des 5 ⁵ Gewählter 6 Vaters. ⸗ Beruf. 3. 3. 13. 1. Kleinſchmidt, Max evang. Wildungen 18 ³ Rechtsanwalt zu 5 ½ 2 Philologie. . Wildungen 2. Waldſchmidt, Otto evang. Mengeringhauſen] 21 ½ Rentmeiſter zu 8 2 Forſtwiſſen⸗ . Wildungen ſchaft. 3. Eigenbrodt, Bernh. evang. Steinbach bei 20 Pfarrer zu Stein⸗ 2 ½ 2 Rechtswiſ⸗ Gießen bach ſenſchaft. 4. Brandt, Reinhard evang. Mandern bei 21 Lehrer zu Man⸗ 6 ½ 2 ½ Theologie. . Wildungen dern. 5. Mosheim, Jakob moſaiſch Corbach 20 ¹ † Handelsmann zu 10 2¹½ Philologie. Corbach 6. Piſtor, Julius evang. Carlshafen 21 ¹ Praktiſcher Arztt 3 3 Philologie. . zu Carlshafen 7. Severin, Friedrich evang. Corbach 21 iDeerherichrnth 4 ½ 2 ½ Medicin. — zu Arolſen 8. Hoffmann, Heinrich evang. Wohrab. Kirchhain 21 34† Oberförſter 1 ½ 2 ½ Theologie. 9. Wittich, Heinrich ref. Mülhauſen bei 21 ½¼ Landwirth 1 ½ 2 ½ Theologie. Homberg 10. Weihl, Rudolf evang. Thalitter b. Vöhlſ 20 Oberförſter a. D. 6 ½% 2 Forſtwiſſen⸗ zu Thalitter ſchaft.
Außerdem giengen während des Schuljahrs 12 Schüler der Anſtalt ab, und zwar 3 aus II, 2 aus III, 3 aus IV, 1 aus V und 3 aus VI. Am Schluſſe des Schuljahrs müſſen in Folge eines Conferenzbeſchluſſes 5 Schüler, 3 Primaner und 2 Secundaner, die Schule verlaſſen.
V. Stiftungen.
Die Zinſen der Strubeſchen und Waldeckſchen Stiftungen wurden ſtarutenmäßig verwendet.
Der in den ſchon berührten Wintervorträgen geſammelte Fonds zu einem neuen Stipendium wurde durch die der Anſtalt zu ihrem Jubiläum gemachten reichen Geſchenke vervielfacht. Außer den in dem Feſtbericht namhaft gemachten Gebern möge hier gleichfalls mit beſonderem Danke zunächſt derjenigen gedacht werden, welche, obwohl ſie dem Gymnaſium nicht als Schüler angehört haben, doch ein warmes Intereſſe an demſelben durch ihre Spenden bekundeten. Es ſind dies die Herren Profeſſor Drake in Berlin, Pfarrer Eichhorn in Corbach, Profeſſor Schell in Salzburg, früher Lehrer an der Anſtalt, Landesdirector von Sommerfeld, Gymnaſialdirector Dr. Vogt in Caſſel. Nicht minderen Dank verdienen diejenigen, welche einem perſönlichen Danke ſich entzogen, indem ſie durch ihre Beiträge zu der Kirchencollecte— dieſelbe ergab die Summe von 200 M.— den mildthätigen Zweck förderten.
Auch der Magiſtrat der Stadt Corbach verſtärkte durch einen Zuſchuß den Fonds.
Im Ganzen wurden 8195 M. aufgebracht, ſo daß nach Abzug der Feſtkoſten von ca. 2310 M. ein Ueberſchuß von nahezu 5900 M. für die Stiftung verwendbar bleibt. Das Statut des Jubiläumsſtipendiums wird im nächſten Schulprogramm veröffentlicht werden.
Der Grund zu einem anderen Stipendium wurde bereits durch ein Vermächtniß des be⸗


