Aufsatz 
Über Wellenbewegung / von Ioh. Hehl
Entstehung
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19 ab, so dass dasselbe den Bogen mum construirt. Der durch die Bewegung entstandene Druck bringt es durch den Bogen a ua aur ursprünglichen Stelle.

Wenn das Wasser bei a eine rückgängige Bewegung hat, so muss es in irgend einer Tiefe z. B. in n wieder eine vorgängige haben; denn die rück- gängige Bewegung bewirkt z. B. in n einen Druck, welcher nothwendig eine drehende Bewegung der Wassertheilchen in a und ein gerades Entweichen in n, wofür der Druck in horizontaler Richtung am stärksten ist, hervorbringt. Diese Vorwärtsbewegung bedingt aber in der Tiefe wieder eine Rückwärtsbewegung u. s. W. An der Linie bha in der Tiefe liegt eine Menge Wellen, welche mit der Welle an der Oberfläche fortschreiten und desto kleiner sind, unter je grösse- rem Drucke sie stehen, also je tiefer sie sind.

Ein verticaler Wasserfaden bn von einer Welle erreicht, kommt in eine schwingende Bewegung mit bestimmten Knoten. Während die Welle fort- schreitet, rüchen die Knoten gegen die Oberfläche. Ist die ganze erste Welle an dem Faden vorübergeschritten, so sind zwei Rnoten der schwingenden Li- nie an der Oberfläche herausrückt. Die folgende Welle fällt in die Knoten unserer ELinie ein, oder wenn deren Hraft ganz verschieden ist, so werden dieselben etwas verschoben.

Da die Wasserkügelchen eines durch eine Welle in schwingende Bewe- gung gekommenenNVasserfadens geschlossene Bahnen beschreiben und wenn die Welle vorüberschritten ist, die schwingende Bewegung noch nicht aufhört, so müssen die einzelnen Theilchen ihre Bahnen in verschiedenen Zeiten vol- lenden. Da aber auch die Wellen an unsern schwingenden Fäden mit der Tieſe immer kleiner werden, so müssen dasselbe auch die Bahnen und somit die Durchmesser dieser Bahnen. 1

Die Bewegung in der Tiefe ist ein Ausweichen der Wassertheilehen, hervorgebracht durch die Kraft, welche die Welle an der Oberfläche ausübt. Eine Kraft pflauzt sich in dem Wasser mit sehr grosser Geschwindigkeit fort. Dieses Fortpflanzen ist aber wohl von einer Bewegung in demselben zu unterscheiden. Wir haben es mit der Bewegung oder vielmehr mit dem Ausweichen von Wassertheilchen zu thun. Ein Ausweichen erhalten wir, durch die Bewegung eines festen Rörpers in Wasser, für den wir von der Schwere ganz absehen. Es fragt sich nun; in wie weit ein solches Aus-

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