Testaments bis zum Exil. Im Winter: die Apostel- geschichte, die Geographie des heiligen Landes. Gelesen einige Stellen aus den apostol. Briefen. Ubersicht der Geschichte der ersten christlichen
Gemeinden. Zie mendorff. b. Katholischer. Kombiniert mit IV. Deutsch.(4 Std. wöchentl.)— a. Grammatik: Aus-
führlichere Behandlung der Satzlehre und im An- schluss daran die Lehre von der Interpunktion. Erläuterung der Regeln über die Rechtschreibung. Wiederholung der Formenlehre. b. Lektüre: Lesen und Erklären von Prosastücken und Gedichten in Paulsieks Lesebuch für Tertia. Von letzteren wurde eine grössere Anzahl memoriert. c. Alle 14 Tage ein Aufsatz. Daneben herlaufend viel- fache schriftliche Arbeiten im Anschluss an die Litteratur und Geschichte. Güth.
Französisch.(Im Sommer 6, im Winter 7 Std. wöchentl.)
Gram matik.(4 Std. wöchentl.)— Im Sommer: die ersten 25 Lektionen aus Magnin u. Dillmann Lehrgang III. Dillmann. Im Winter: Lektion 26— 56 des Lehrbuchs. Die Lehre vom Gebrauch der Zeiten und Moden. Schriftliches und mündliches Übersetzen der Ubungsbeispiele. Wöchentlich ein Pxercitium oder Extemporale. Hannappel.
Lektüre: in Lüdeckings Lesebuch I. Münd- liche und teilweise schriftliche Ubersetzung der Briefe, Bilder aus dem Natur- und Völkerleben und der historischen Stücke. Abfragen des In- halts in französischer Sprache. Memorieren von Gedichten und kleinen Prosastücken.
Dillmann. Englisch.(4 Std. wöchentl.)
Grammatik: Plates Lehrgang I von Lektion 48 bis Ende, Plates Lehrgang II von Lektion 1 bis Loektion 17. Mündliche und schriftliche Über- setzung der unter A gegebenen Übungsbeispiele. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale.
Lektüre: In Lüdeckings Lesebuch I. münd- liche und teilweise schriftliche Ubersetzung der Vorübungen und grösseren Erzählungen. Abfra- gen des Inhalts in englischer Sprache. Memorieren von Gedichten und kleineren Prosastücken.
Dillmann. Geographie.(2 Std. wöchentl.)— Deutschland mit besonderer Berücksichtigung der preussischen Pro- vinzen, sowie Osterreich, die Schweiz, Belgien und Holland. Repetition des Pensums der Quarta. Nach Daniels Leitfaden. Güth. Geschichte.(2 Std. wöchentl.)— Deutsche Geschichte der Neuzeit mit besonderer Berücksichtigung der brandenburgisch-preussischen Geschichte nach Eckertz' Hilfsbuch. Güth. Arithmetik und Rechnen.(3 Std. wöchentl.)
Arithmetik: Rechnung mit allgemeinen Zah- len; Gleichungen des 1. Grades mit einer Unbe- kannten. Barday's Aufgabensammlung I— IX, XX, XXII.
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Rechnen: Zins-, Discont-, Rabattrechnung; einfache Warencalculationen. Kleinpaul§ 56— 96. Siebert.
Geometrie.(3 Std. wöchentl.)— Die Gleichheit und die Berechnung des Inhalts der Figuren, Proportio- nalität und Ahnlichkeit, Inhaltsberechnung des Kreises nach dem Lehrbuche von Spitz.
Im Sommer: Presler. „ Winter: Usener.
Naturgeschichte.(2 Std. wöchentl.)
Im Sommer: Beschreibung einheimischer Pflanzen, natürliches Pflanzensystem; ausländische Cultur- pflanzen. Presler.
Im Winter: Niedere Thiere; Wiederholungen, Bau des menschlichen Körpers. Siebert.
Physik.(2 Std. wöchentl.)— Allgemeine Eigen- schaften der Körper; die Lehre von der Wärme; Einiges vom Schall, nach dem Lehrbuch von Krebs. Siebert.
Zeichnen.(2 Std. wöchentl.)— Freihandzeichnen: Ornamente verschiedener Stilarten in Umrissen nach Vorlagen, aber in anderem Massstabe; An- wendung der Farbe; Beginn des perspectivischen Körperzeichnens. Linearzeichnen: Reguläre Viel- ecke, Ovale, Mäander, Bänder, symmetrische Flächenverzierungen, architektonische Bogen, Sims- profile und gothisches Masswerk mit Anwendung der Farbe. Im Sommer: Gut.
„ Winter: Presler.
Gesang.(2 Std. wöchentl.)— Wie Klasse IV. Im Sommer: Gut. „ Winter: Güth. Turnen.(2 Std. wöchentl.)— Frei-, Ordnungs-, Ge- rät- und Rüstübungen. Hofmann. Tertia. Abtlg. b.
Ordinarius: Ordentl. Lehrer Wallenfels.
Religionsunterricht.(2 Std. wöchentl.)— Kom- biniert mit Abtlg. a.
Deutsch.(4 Std. wöchentl.)— Wiederholung und Erweiterung der Satzlehre. Gelesen und erklärt wurden die meisten Prosastücke und Gedichte in Hopf u. Paulsieks Lesebuch für III; einige der letzteren wurden auswendig gelernt. Das Wichtigste über Reim, Rhythmus und Strophen- bau. Alle 14 Tage ein Aufsatz, der sich meistens an das Gelesene anschloss. Dr. Schmidt.
Französisch.(6 Std. wöchentl.) Der III. Teil des Lehrgangs von Magnin u. l)illmann wurde, mit Ausschluss der Recapitulationen, ganz durch- genommen. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale.— In Lüdecking's Lesebuch I wur- den die Briefe, die naturhistorischen und histo- rischen Stücke gelesen und zahlreiche poetische und prosaische Stücke memoriert. Sprechübungen.
Wallenfels.
Englisch.(4 Std. wöchentl.)— Die Lektionen 48— 66 in Plates Lehrgang I, sowie im II. Teil desselben Lehrbuches die Lekt. 1— 15 wurden mündlich und schriftlich übersetzt. Wöchentliche Exer-


