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1. Einleitendes,
3° geschichtliche Zuverlässlichkeit der im Neuen Testa- #% mente enthaltenen Berichte über das Leben des Herrn Jesus als unbedingt sicher nachzuweisen, ist eine grund- legende Aufgabe jeder christlichen WiSenschaft Ohne dies ist die Grundforderung des Christentums unausführbar. Die geistige Gemeinschaft mit Jesus(der ‚Klauben an Jesus) kann nicht vollzogen werden. Wie könnten wir unser Denken Jesus Denken unterwerfen, wenn wir nicht gewiß wären über das, was Jesus Beddeht"ha, wenn uns der berechtigte Zweifel quälte, daß die Jesus in den Mund gelegten Gedanken nur die Gedanken eines Menschen sind? Wie könnten wir die Werturteile, welche Jesus ausspricht, als die allein richtigen annehmen, wenn es wieder nicht feststände, daß diese Werturteile in Wirklichkeit dem Fühlen des Herrn Jesus ohne jede Vermischung mit Menschenurteilen ent- sprechen? Wie könnten wir uns entschließen, Jesus Willen, Jesus Lebensgrundsätze zum Leitstern für unsere Hestrebhingän und Handlungen zu machen, wenn irgend ein Zweifel darüber wäre, daß die Jesus zugeschriebenen Handlungen gar nicht von ihm vollzogen wurden, sondern das Produkt menschlicher Phantasie sind? Kurz, wir können keine lebendigen Christen sein ohne die Gewißheit, in den Evangelien geschichtlich zuverlässige Berichte über das Leben des Herrn Jesus zu besitzen.
Eine solche Gewißheit aber wäre in verstärktem Maße vorhanden, wenn nachgewiesen würde, daß der Evangelist Johannes unter Vorlage des Lukasevangeliums
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